Mordfall Jonny K.

Ohne Worte: http://www.bild.de/regional/berlin/taeter/alex-schlaeger-versteckt-sich-in-der-tuerkei-26902818.bild.html Wer es neutraler haben will: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/pruegelattacke-am-berliner-alexanderplatz-verdaechtiger-prahlte-mit-tat-a-863814.html Gab es eigentlich Boxen nicht für eine bestimmte Klientel – wie Kickboxen und anderes -, um deren Aggressionen abzubauen? Parallel dazu vielleicht ein Anti-Gewalt-Seminar?

Manche suchen auch ihre Aggressionen loszuwerden, indem sie Massenprügeleien anzetteln: Dieses Mal in Basel: http://bazonline.ch/basel/stadt/Massenschlaegerei-beim-Bahnhof-Basel/story/25954173

Für den Iraker Kamal K. gingen und gehen viele auf die Straße. Für Jonny K. wenige. Unsere Gesellschaft ist auf einem Auge blind: http://www.zukunftskinder.org/?p=30167 Es kommt auf die Herkunft vor allem der Täter und die der Opfer an, um die Menschen der Straße zu emotionalisieren oder eben nicht. Zweiklassentäter – Zweiklassenopfer? Würde ich nicht sagen. Sondern: Man identifiziert sich mit der Herkunft des Täters, schämt sich seiner, und will sich selbst ein gutes Gewissen verschaffen. Da geht es wohl weniger um das Opfer, sondern um das eigene gute Gewissen. ich weiß, ich bin Hobbypsychologe. War nur ein Versuch.

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