Sexualität

Kampf gegen Kreuz.net: http://www.stern.de/panorama/kopfgeld-fuer-enttarnung-bischofskonferenz-soll-jagd-auf-kreuznet-macher-unterstuetzen-1908251.html

Verfassungswidrig: Ehe = Bund zwischen Mann und Frau. Verfassungskonform: Ehe = Bund nicht zwischen Mann und Frau…? http://www.welt.de/politik/ausland/article110024232/US-Gesetz-gegen-Homo-Ehe-ist-verfassungswidrig.html

Nun, wer antike Literatur kennt und sich mit Sexualität weltweit ein wenig beschäftigt hat, der weiß um die vielen – sagen wir – Ausdrucksmöglichkeiten. Sexualität ist ein Drang, der sich alles unterwerfen will, erst den sexuellen Menschen selbst, dann den Sexualpartner, dann macht sie freilich vor Tieren genausowenig Halt wie vor Staubsaugerrohren und Plastikpuppen. Wenn der Mensch nicht seinen sexuellen Drang diszipliniert, dann wird das, was Leben schaffen soll, zur Erniedrigungskraft – auch zur Kraft der Selbstversklavung. Nun möchte man in der Schweiz die Uhr wieder zurückdrehen. Nachdem man alles erlaubt hat, will man nun Sex mit Tieren verbieten: http://www.focus.de/politik/deutschland/sodomie-bordelle-in-deutschland-bundesrat-will-sex-mit-tieren-verbieten-lassen_aid_841638.html

Zur christlichen Ethik gehörte es seit jeher, die negativen Seiten der Sexualität zurückzudrängen. Dann kam eine Zeit, in der man meinte, alles besser zu machen, indem man die Sexualität in jeglicher Form zuließ. Inzwischen scheint es dem einen oder der anderen ein wenig mulmig zu werden. Man erkennt den Rückschritt. Denn die Sexualität in jeglicher Hinsicht frei laufen zu lassen, zeigte als Folge: Kindesmissbrauch bekam, sagen wir, noch vor nicht langer Zeit einen fortschrittlichen Anstrich, hat die seelische und körperliche Unterdrückung von Frauen nicht aufgehoben, im Gegenteil. Es hatte im Grunde nur die Folge, dass das Verhalten der amoralischen Menschen sich weiter ausbreiten konnte. Es ist gut, wenn man versucht, hier wieder Grenzen zu setzen. Aber es ist vergeblich, wenn die Menschen nicht erkennen, dass es Nachteile für einen selbst hat, wenn man Sklave seiner Sexualität ist. Das Gesetz hilft sicher wenig, wenn der Mensch seine Gesinnung nicht ändert. Und dann fällt er eben über Tiere her, wenn er nichts anderes greifbar hat. Darüber hinaus zeigt es mir, dass Menschen wohl vermehrt unfähig sind, enge soziale Kontakte aufzubauen. Das wäre aber ein anderes Thema.

Wem das nicht genug Sex ist: Hier gibt es noch etwas: http://www.welt.de/regionales/hamburg/article110056095/Shoppen-voegeln-schwitzen-Trotzdem-unbefriedigt.html

Nachtrag: Ein interessanter Beitrag, der meine Aussage oben unterstützt, nur für den Fall, dass jemand meint, das sei aus den Fingern gesogen: http://www.welt.de/vermischtes/prominente/article110169138/Sextaeter-und-BBC-Star-Reingewaschen-vom-Zeitgeist.html

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