Intellektuelle+Künstler kontaktiert Verfolgte!

Laut Open Doors versammelten sich 10.000 Christen in Ägypten drei Tage lang, um für ihr Land zu beten, und es wurde auf dieses Video hingewiesen:

 

Nicht nur das Drama der syrischen Christen wird nicht wahrgenommen http://barnabasfund.org/Editorial-The-forgotten-tragedy-of-Syrias-Christians-world-leaders-ignore-their-plight.html , sondern im Grunde auch das der ägyptischen Christen. Man wartet wohl ab, was Mursi machen wird, derweil seine Anhänger – bzw. seine Gesinnungsgenossen, die Muslimbrüder und Salafisten – Fakten schaffen. 

Es sind ja nicht allein Christen, die drangsaliert werden, sondern zum Beispiel in Tunesien: Künstler, Intellektuelle http://www.hrw.org/news/2012/10/15/tunisia-investigate-attacks-religious-extremists-0 Was sagen unsere Künstler und Intellektuelle eigentlich dazu? Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir nur der PEN-Club einfällt, der sich für verfolgte Schriftsteller einsetzt. Aber schaut einmal, wie wenig dieses Thema in den letzten Monaten – zumindest offiziell – eine Rolle spielt: http://www.pen-deutschland.de/index.php 

Gibt es Universitäten, die mit den Intellektuellen dieser Länder Kontakt haben, sie unterstützen? Haben naturwissenschaftliche und geisteswissenschaftliche Fachbereiche Kontakte zu ihnen? Pflegen sie diese? Wissenschaft ist international – nicht nur im Forschen, sondern auch im Rahmen der persönlichen Kontakte. Auch zu verfolgten, bedrängten Wissenschaftlern?

Impressum auf www.wolfgangfenske.de

Eine Antwort auf „Intellektuelle+Künstler kontaktiert Verfolgte!“

  1. Und was sagt die Runde um Merkels Kabinettstisch zu eben diesem doch nicht ganz marginalen Thema -und Vorgang?
    Was sagt unser vortrefflicher Außenminister Westerwelle zu den um Frieden für ihr Land betenden Christen Ägyptens? Ist das Beten der Christen Ägyptens für den Frieden Herrn Westerwelle mit seinen „Friedensmissionen“ überhaupt relevant? Wenn dem nicht so ist, so möge es noch werden wünscht das
    Echolot

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