Literaturnobelpreis

Der Preisträger muss als Schriftsteller echt gut sein, wenn er trotz ideologischer Nähe zum Verächter freier Kunst und Kultur – zu Mao – diesen Preis bekommt: http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article109764793/Literaturnobelpreis-an-staatsnahen-Chinesen-Mo-Yan.html

Früher gab es trotz besseren Wissens ja viele Mao-Verehrer in unseren europäischen Landen. Wurden die Preisverleiher von ihrer Jugenderinnerung übermannt und haben darum den Mao-Fan bepreist?

Nach dem Motto: Wen wir einmal verehrt haben, der kann ja nicht alles falsch gemacht haben. Mao hat in seinen Augen sicher nichts falsch gemacht. Die bis 76 Millionen Tote waren notwendige Opfer für das hehre Ziel. Ob Mao vielleicht auf dem Sterbebett doch eine gewisse Ahnung hatte – über seine letzten Worte hinaus: Ich fühle mich krank, ruft die Doktoren. Weiß das jemand?

Und: Was sagt eigentlich der Literaturnobelpreisträger den Angehörigen der Opfer und den noch lebenden Opfern?

Nachtrag: Der Mann, Mo Yan, zeigt großen Mut: http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article109795363/Chinas-Nobelpreistraeger-brueskiert-Peking.html

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