Muslime + Krankenhaus

Man liest in den Medien nur, wenn Muslime in großen Gruppen kommen und die Menschen eines Krankenhauses sich angesichts der Menge und manchmal auch der randalierenden Menge nicht gerade wohl fühlen. Es ist schade, dass solche und andere Gruppen die gute Arbeit vieler Muslime und Muslima in den Krankenhäusern in den Schatten stellen. Es gibt eben auch hier solche und und solche: Solche, die nichts als Zerstörung, religiöse Arroganz, Undankbarkeit und machohaftes Gebaren zur Schau stellen und solche, die fleißig, offen, freundlich, mitfühlend und mitdenkenden ihre menschliche Arbeit tun. Auch eine Selbstverständlichkeit, die man gar nicht aussprechen möchte, weil sie so klar ist, aber dennoch ausgesprochen werden muss, weil Ideologen das nicht sehen können. (Gestern hatte ich die Ideologen der anderen Seite, die Islamkritik mit Rassismus vermengen, heute sind es diejenigen, die alle Muslime über einen Kamm scheren.)

Wenn die Menschlichen unter den Christen, Muslimen, Atheisten, Buddhisten usw. usw. zusammenhalten – ich glaube, dann sähe unsere Welt anders aus, weil die Unmenschlichen aller Coleur keine Chance hätten.

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Eine Antwort auf „Muslime + Krankenhaus“

  1. Ja, so ist das. Wie schön und gut sehen es die Atheisten auch in unserem Land: Schafft die Religionen ab -und schon ist Friede, Freude, Eierkuchen. So aber ist es eben nicht. Das Gegenteil ist der Fall: Wo echt religiöse Werte und Maximen für das Handeln der Menschen fehlen, bleiben statt geistlicher -und hier explizit christlicher!- Ethik allein Ideologie, Willkür und Gewalt -und das grenzenlos.
    Die Kanzlerin hat recht, wenn sie dieser Tage die Christen in unserem Land dazu aufruft, ihren Glauben an Gott in Jesus Christus auch öffentlich und offensiv zu leben. Jedoch von den Christen immer wieder und immer mehr einseitig Toleranz dem Islam gegenüber zu fordern, ist realitätsfern und im Endeffekt kontraproduktiv und darum schädlich für alle Beteiligten.
    Davon überzeugt ist das
    Echolot

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