Beleidigte Islamisten+Ermordete Christen

Ein sehr guter Beitrag von Ulli Kulke: http://donnerunddoria.welt.de/2012/09/15/beleidigte-muslims-und-die-christenverfolgung-alles-ehrensache/ Um die beleidigten Islamisten kümmern sich alle – um die ermordeten Christen – wer? Jährlich sterben 105.000 Christen für ihren Glauben. Wen kümmerts? Aber alle kümmerts, wenn ein beleidigter Mob verrückt spielt.

Medien gehen in die Propaganda-Falle der… Ja, wessen Falle eigentlich? http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/udo-ulfkotte/die-wahrheit-ein-mohammed-film-die-usa-und-die-wut-der-arabischen-welt.html

Auch der Artikel auf welt-online hat es in sich, denn er sagt, was jeder weiß, aber sich nicht zu sagen traut http://www.welt.de/debatte/kommentare/article109246816/Der-Islamismus-strebt-nach-der-Weltherrschaft.html : „Der Glaube vieler Europäer, für ihre vermeintlich kulturelle Einfühlung in die Empfindlichkeit `der Muslime´, von islamistischen Ideologen mit Dialogbereitschaft honoriert zu werden, beruht auf Wunschdenken…. Den militärischen Rückzug des Westens fassen die islamischen Fundamentalisten und Dschihadisten verschiedenster Couleur einzig als Schwäche auf, die sie zur Erpressung des Westens bis in seine innenpolitische Belange hinein nutzen…. Das Ziel… ist die Weltherrschaft des Islam, wie sie ihn verstehen: als totalitäre religiöse Diktatur. Deshalb werden sie uns erst Recht jetzt keine Ruhe lassen, nachdem wir die säkular-demokratischen Kräfte in Afghanistan ihrer Willkür ausgeliefert haben.“ Also, Ihr merkt, es lohnt sich, diesen Artikel zu lesen!

Und dieser Artikel meint, es gehe nicht gegen den Westen, sondern das sei ein innerislamisches Problem: http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-09/islam-video-ausschreitungen Nun, er geht auch gleich auf die Folter in den USA ein. Da mag man fragen: Was soll jetzt dieses Thema in diesem Zusammenhang – und zum anderen: Ein inner-islamisches Problem? Kämpfen hier Muslime gegen Muslime? Nein. Der Artikel sieht auch eher die islamischen Staaten (nicht den Islam) im Umbruch. Aber er wirft das alles schön durcheinander. Die Artikel in zeit-online sind sonst fundierter als dieser Schnellschuss, der übrigens auch kaum Argumente liefert.

Innenminister Friedrich will verhindern, dass der „Mohammed-Film“ gezeigt wird: http://www.focus.de/politik/deutschland/pro-deutschland-plant-auffuehrung-in-berlin-friedrich-will-islamfeindlichen-film-in-deutschland-stoppen_aid_820472.html Beim Stern wird aus der rechten Partei Pro-Deutschland flugs eine rechtsextreme Partei gemacht: http://www.stern.de/politik/ausland/die-unschuld-der-muslime-minister-friedrich-will-ausstrahlung-von-mohammed-video-verhindern-1895437.html (Auch beim Spiegel.) So einfach ist das in diesem Metier. Ich selbst halte es für Blödsinn, diesen Film jetzt zeigen zu wollen. Es geht nicht darum, jetzt kuschen zu sollen, aber wenn man sieht, dass sie sich alle furchtbar aufregen, dann soll man es dabei belassen, sie haben sich in ihrer moralischen Armut schon genug geoutet. Wer einen solchen Film herstellen will, soll ihn herstellen. Ich halte von einem solchen genauso viel wie von solchen Leuten, die aus reiner Provokation einen Frosch ans Kreuz nageln bzw. das Kreuz bepinkeln usw. und das dann Kunst nennen. Nämlich gar nichts. Aber sollen sie es tun, wenn sie wollen und allen zeigen, was für Kleingeister sie sind. Nun jedoch sich durch nochmaliges Zeigen des Films auf diese gleiche Stufe zu stellen, halte ich für… – keine Ahnung, welches Wort dazu passt.

Dass in den Palästinensergebieten auch Unruhe herrscht, hatte ich noch nicht vernommen: http://www.faz.net/aktuell/politik/arabische-welt/palaestinenser-die-revolte-erreicht-ramallah-11881219.html Hier geht es um innere Konflikte. Aber all diese politisch sinnlosen Ministaaten haben doch wie der Kosovo überhaupt keine Überlebenschance, wenn sie nicht massiv unterstützt werden. Kann man da unten nicht einen lockeren Wirtschaftsverbund herstellen?

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