Christen+Selbstkritik

Christen müssen selbstkritisch bleiben – und ich würde auch sagen: transparent -, um nicht sektenhaft und fundamentalistisch (im negativen Sinn) zu werden: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=5800

Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass Christen einander nicht kritisieren sollen, sondern an einem Strang ziehen. Das ist nur ansatzweise gut und richtig. Denn man kann nicht zu allen Gruppen Ja und Amen sagen, denn es gibt tatsächlich Gruppen, in denen Jesus Christus nur eine untergeordnete Rolle spielt, dagegen der Führer der Gemeinde oder eine Ideologie eine äußerst große Rolle. Zum anderen sollte man als Christ keine Angst vor Kritik haben. Das gesamte Neue Testament wird durchzogen von Kritik an Christen, die den Glauben verfälschen, bewusst oder unbewusst (freilich durchzieht auch das gesamte Alte Testament Kritik an unhaltbaren Zuständen im Volk Gottes). Und da man als Christ auch auf äußerst instabilen Holzwegen gehen kann, möchte ich selbst nicht von Kritik ausgenommen werden. Kritik von anderen Christen (aber nicht nur von Christen) kann die Stimme Gottes sein, die mich korrigieren möchte.

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