Segen am Sonntag

Auch Christen können nicht von sich aus glauben. Denn wer kann schon glauben, dass ein Mensch, der ein Jahr bis drei Jahre gewirkt hat, und dann hingerichtet wurde, auferstanden ist? Wer kann glauben, dass sich Gott, der Schöpfer, der Erhalter und Vollender der Welt in diesem Menschen offenbart, gezeigt hat? Wer kann glauben, dass das, was wir Menschen als Naturkonstanten kennen, durch diesen Menschen ins Wanken gebracht werden kann, so dass diese Welt transparent wird für das Wirken Gottes? Wie Paulus sagte: Es ist eine Torheit. Darum: Christen glauben, dass Gott es ist, der Glauben schenken muss. Vielleicht kann der Mensch etwas dazutun: sich bereit halten, sich Gott öffnen – so dass Gott den Samen des Glaubens legen kann. Und darum gilt der Segen:

Gott segne Dich mit Glauben, der in Dir Wurzeln schlagen kann,

Gott segne Dich mit Glauben, der seine Hoffnung, sein Vertrauen und seine Liebe auf Gott richten lässt.

Gott segne Dich mit Glauben, dessen Licht andere anstrahlt und sie in die Liebe Gottes hineinnehmen kann.

Gott segne Dich mit Glauben, der Sehnsucht hat nach Vollendung in Gott.

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