Islamische Welt

Nicht neu ist, dass Menschen fordern, dass einer, der den Koran entweiht, getötet werden muss. Neu ist, dass das öffentlich einfach so frei raus gefordert wird: http://www.persecution.org/?p=36566

Natürlich ist das richtig, was hier steht: http://www.zukunftskinder.org/?p=25926 Was den Kampf des Islam gegen Juden betrifft, handelt es sich nicht um Antisemitismus, weil Muslime ja selbst überwiegend Semiten sind. Aber auch die Menschen in Europa, die gegen Juden kämpften, waren nicht unbedingt Antisemiten, sondern hatten nur Aggressionen gegen Juden – und konnten, wie Hitler und co. ein Faible für den Islam haben. Selbst von hier aus ist also auch die rassische Einordnung des Judenhasses nicht ganz korrekt. Aber welche Ideologen sind schon korrekt? Was den Islam betrifft, handelt es sich eher um Antijudaismus – also Hass aus religiösen Gründen, was ja auch immer wieder die Gegnerschaft von Christen gegen Juden prägte. Man kann bei Christen jedoch auch soziologisch argumentieren in dem Sinn: Judentum war nicht nur religiöser Gegner, sondern auch Konkurrenzgruppe und wurde auch verfolgt, weil man mit Blick auf das Alte Testament Gottes Strafe (Pest) fürchtete. Und so ist das Judentum auch für den Islam von vorneherein Konkurrenzgruppe, eine Gruppe die (wie die Christen) Mohammeds Anspruch zurückweist, eine Gruppe (wie die Christen), die der Muslime – und damit aus deren Sicht Allahs – Weltanspruch nicht übernehmen. Juden (wie Christen) sind somit der ständige Stachel des Unglaubens. Auch mit Blick darauf, dass es irgendwie entehrend zu sein scheint, wenn nicht Muslime bzw. Allah ein Land, das einmal erobert worden war, gehalten werden konnte (wie Spanien, Griechenland bis hin nach Österreich) ist das Judentum (wie Christentum) zu bekämpfen. Und Allah ist mit Muslimen unzufrieden – so die Radikalen unter ihnen – wenn sie Allahs Willen gegen die Unfrommen nicht erfüllen. Von daher ist der Begriff „Antisemitismus“ für die Gegnerschaft gegen Juden falsch – nur: den versteht jeder. Differenzierungen sind nicht jedermanns Sache. Und es wäre für uns alle – auch für die radikalen Muslime hilfreich – wenn sie wie wir Christen lernen würden, dass Hass nicht im Sinne Gottes ist – zumindest, wenn Allah mit dem jüdisch-christlichen Gott identisch sein soll.

Der Kampf muslimischer Verbände gegen die Plakataktion des Innenministeriums gegen Islamisten wird immer grotesker: Nun wird OSZE und UN dagegen angerufen – so wohl auch von Kolat (wdnz) (= wollte der nicht zurücktreten?) http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-09/plakataktion-muslime-protest Muss man bald fragen: „Muslimverbände – vermisst!“?

Und wie geht es den Frauen in Tunesien? Lest selbst: http://parseundparse.wordpress.com/2012/09/05/tunesien-islamistische-organisationen-fordern-die-legalisierung-der-polygamie/ Interessant ist, dass der genannte Muslim fordert, dass die erste Frau entscheidet, ob der Mann eine weitere heiraten darf. Schon vor Jahrzehnten sagte mir ein Marokkaner: Wenn eine Frau nicht einwilligt in eine weitere Ehe, dann sagt er ihr, er gehe zur Prostituierten – und das sei eine Schande für die Frau. Und: Wenn sie nicht einwilligen will, dann kommt das außerdem vor das Gericht – auch das sei eine Schande für die Frau, weil dadurch allen sichtbar wird, dass die Frau ihrem Mann nicht genügt und ihn außerdem von seinen berechtigeten Froderungen abhalten wolle. Diese Herrschaften sind findig genug, das Einspruchsrecht der Frau zu umgehen. Mehrfrauen-Ehe sei übrigens islamisches Recht. Ist es auch, wenn man den Koran liest.

Iran will Kinderehen legalisieren – das sei islamisches Recht: http://parseundparse.wordpress.com/2012/08/28/iran-will-kinderehen-legalisieren/

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