Islamisierung

Kann sich wirklich einer darüber wundern, dass die Medien in Ägypten nun islamisiert werden? Nein, außer politische Naivlinge: http://www.welt.de/politik/ausland/article108966977/Aegyptens-Staats-TV-zeigt-Moderatorin-mit-Kopftuch.html Wie heißt es hier?: Muslimbrüder erlauben Kopftuch… www.jesus.de Und die USA? Die haben zu viel Geld. Glaubt Ihr nicht? Dann lest einmal diese Nachricht, wie viel sie Ägypten an Schulden erlassen will www.ytnews.com Warum? Zur Förderung der Demokratie! Nun fragt man sich ein wenig interessiert: Was versteht diese US-Regierung unter Demokratie?

Malediven erweisen sich als äußerst human: Ein 16jähriges Mädchen soll mit 100 Peitschenhieben ausgepeitscht werden, weil sie Sex mit einem 13 Jahre älteren Mann gehabt hat. Der Mann wurde mit 10 Jahren Gefängnis bestraft. Worin nun die Humanität liegt? Das Mädchen wird erst ausgepeitscht, wenn sie 18 ist. (http://www.n24.de/n/8191046 gefunden über Kybeline) Manchmal kann man nicht anders, als diese Unmenschlichkeiten mit Sarkasmus zu schildern.

Beerdigungen scheinen ein beliebtes Ziel von islamistischen Kämpfern zu sein. Zahlreiche Tote bei einem selbstmordattentäter in Afghanistan: http://www.jihadwatch.org/2012/09/afghanistan-jihadmartyrdom-suicide-bomber-murders-eight-at-funeral.html

Dass die Schweizer Außenamts-Regierung ein gewisses Faible für Islamisten hat, wurde schon häufig bemängelt, dass es aber so weit geht, dass in Mali Islamisten unterstützt wurden, ist dann doch neu: http://europenews.dk/de/node/58113 Nun, wir wollen nicht ungerecht sein: Hier scheint die Regierung von den Islamisten hinter das Licht geführt worden zu sein. Wie wir immer wieder sehen können: Davor ist keine unserer etwas naiven Regierungen gefeit, unsere Medien auch nicht, die ja den Arabischen Frühling erst hochjubelten.

Übrigens haben die Rebellen in Mali einen algerischen Diplomaten hingerichtet, weil die algerische Regierung sich nicht erpressen lassen wollte: http://www.zeit.de/news/2012-09/02/mali-islamisten-in-mali-melden-hinrichtung-von-algerischem-diplomaten-02182606 Unsere europäischen Regierungen machen den Fehler, dass sie denken, alle dächten so wie sie in ihrem Kulturraum: Alle wollen nur Frieden, alle wollen das Wohlergehen der Menschen. Beim Schachspielen lernt man, sich in den anderen hineinzuversetzen, der eben nicht das tun will was man selbst will, sondern der will siegen. Und diesen Sieg will man verhindern. Vielleicht sollten unsere Regierungen mal mehr Schach spielen, um zu kapieren, dass die Islamisten siegen wollen, nichts als siegen, um ihren Wahnsinn weltweit durchzusetzen. Weltweit? Mali? Mali ist nur ein kleines Irgendwas. Aber man denke eben weiter: Nigeria, Mauretanien, Sudan, Somalia, Äthiopien und Kenia verstärkt, man versucht es in Ägypten, Tunesien, Syrien, den russischen Republiken. Dann schaue man nach Afghanistan, Pakistan, Indonesien, Südphilippinen, Südthailand… Es handelt sich um eine weltweit agierende Bewegung. Und sie kommt ihrem Ziel immer näher, wenn unsere Regierungen und die USA weiter – zumindest macht es in der Öffentlichkeit den Eindruck – so verschlafen und naiv sein sollten. Ach ja, das Internet und andere Gruppen sind in den jeweiligen ruhigeren Ländern nur erst die harmlos blinkenden Vorboten. Und dann kommen solche Leute daher wie die Salafisten in unserem Land, die schon einmal zeigen, wie sie sich die demokratischen Länder in Zukunft vorstellen. – Man darf nur nicht vergessen, dass liberale Muslime bzw. andersdenkende Muslime, Muslime, die vor solchen Fanatikern gefohen sind, auch massiv Opfer solcher Islamisten sind – man denke nur an die Ahmadis.

Kann das wirklich sein, dass die französische Regierung plant, in einer bewaffneten Auseinandersetzung Gebiete in ihren Städten wieder zurückzuerobern, die von kriminellen Kräften beherrscht werden? http://michael-mannheimer.info/2012/09/04/burgerkrieg-franzosische-regierung-will-mit-waffengewalt-muslimische-no-go-stadtteile-zuruckerobern/ Das wäre echt mutig, vor allem, weil auch einige Menschenrechtsgruppen dagegen laut protestieren werden, den europäischen Menscherechtsgerichtshof einschreiten lassen, das EU-Parlament mobilisieren wird und der Regierung ein Verfahren an den Hals schicken wird, das sich gewaschen hat.  Vielleicht wird sogar in der NATO der Antrag gestellt werden, Frankreich zu erobern, damit es die kriminellen Energien in seinen Städten wieder freien Lauf lässt. Aber nun ohne Scherz: Wie will sie das machen? Ein Staat muss auch seine schwächsten Bewohner schützen – und das sind nun einmal die vielen Menschen in den Vorstädten, die keine Chance haben, den Pressionen dieser Banden zu entkommen, die nicht nur ihren Raubzügen ausgeliefert sind, sondern auch ihre Kinder schutzlos diesen Gruppen opfern müssen. Sie sind ihnen ausgeliefert – und das schon von Kind auf. Doch wie will sie die gewalttätigen Banden einschränken?

Schweden versucht es noch, mit Geld diese Vorstädte zu befrieden: http://europenews.dk/de/node/58100 Wahrscheinlich ist Frankreich da schon weiter und merkt: Es ist ein Fass ohne Boden. Kriminelle freuen sich über das Regierungsgeld.

Übrigens hat ein iranischer Paralympics-Sieger der ihn ehrenden Herzogin nicht die Hand gereicht: http://europenews.dk/de/node/58103 – Sie ist eine Frau. Was hat ein solcher frommer Mann mit einer Frau zu schaffen? Aber die Medaille hat er genommen.

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