Armenien-Ungarn-Aserbeidschan

Mich wundert, dass nun Ungarn im Fokus steht. Aserbeidschan zeigt, wes Geistes Kind es ist, wenn es den heimtückischen Mörder eines Armenier als Helden empfängt: http://www.welt.de/politik/ausland/article108959258/Politiker-machen-verurteilten-Axtmoerder-zum-Helden.html

Aber wahrscheinlich nutzt die Opposition in Ungarn alles, um der Regierung zu schaden – schadet damit aber im Grunde ihrem eigenen Land. Solidarität der Ungarn ist gefordert, nicht der Kampf gegeneinander.

Was mich an diesem Artikel stört, ist die negative Darstellung von Armenien. Dass Armenien äußerst empfindlich reagiert, kann man sich vorstellen. Aber diese Formulierung ist ärgerlich: „Armenien hat die diplomatischen Beziehungen zu Budapest abgebrochen und will die kampagnenerprobte armenische Diaspora, die die Türkei mit ihren schrillen Genozid-Anschuldigungen regelmäßig zur Weißglut bringt, nun gegen Ungarn in Stellung bringen.“ Die Armenier werden sich auch wieder beruhigen und sich wieder dem eigentlichen Gegner zuwenden, der eben diesem Axtmörder mit einer solchen unmenschlichen Ehrerbietung empfangen hat. Es ist einfach barbarisch, was Aserbeidschan sich wieder einmal leistet.

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