Antisemitismus=Islamfeindlichkeit

Da machen es sich die Islam-Verbände mal wieder sehr einfach: http://www.welt.de/politik/deutschland/article108942412/Muslime-wehren-sich-gegen-Graumann-Aufruf.html Wenn man über Antisemitismus rede, müsse man auch über Islamfeindlichkeit reden. Das ist schon ein starkes Stück. Denn hier wird im Grunde versucht, von den Opfern abzulenken und sich – angesichts höchstwahrscheinlich islamischer Täter – selbst als Opfer zu sehen – obgleich so mancher Muslim eben gegen Juden ist. So nimmt man die Aufarbeitung der eigenen Fehler wirklich nicht ernst. Das ist schändlich. Oder ist die Aussage so zu verstehen, dass alle Muslime, die sich gegen Juden richten, gleichzeitig islamfeindlich sind? Das wäre freilich eine Aussage, über die es Wert ist, tiefer nachzudenken und zu reden. Hier wäre dann der Ansatz einer wirklichen Selbstkritik gegeben. Diese Argumentation ist ja auch seit 1945 in etwa von uns Christen zu vernehmen: Jeder Angriff auf Juden ist im Grunde ein Angriff auf Menschen des Volkes Jesu. So hat Chagall im weißen Kreuz das auch gesehen: Verfolgte Juden – und der am Kreuz hängende Jude Jesus gehören zusammen. Wer allerdings sagt, Muslime benötigten in dieser Hinsicht keine Lehrstunde, der kapselt sich arrogant ab: Doch, auch Muslime benötigen in dieser Hinsicht eine Lehrstunde. Alles andere ist Gesprächsverweigerung, zeigt, dass man nicht bereit ist, Auswüchse der eigenen Religion zu erkennen, geschweige denn, sie als Fehler anzuerkennen.

Eine Wissenschaft, die Hass sät, hat sich selbst ins Abseits gestellt. Wer will diesen ägyptischen Professor für Politikwissenschaft noch ernst nehmen, der Hass gegen Israel schüren will? http://europenews.dk/de/node/58028 Das ist ideologische „Wissenschaft“ vom Feinsten – wir kennen sie aus der Zeit zweier Diktaturen: Nationalsozialismus und DDR-Sozialismus.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de