Freiheit oder Religion?

Was für eine Aussage: Die Fäden der Diskussion „führen auf der einen Seite am Ende in die Religion, auf der anderen zur Idee der Freiheit“. Das können alle Ideologen sagen, denen aus religiösen Gründen ein „Nein!“ entgegengerufen wird. Das können auch alle Libertinisten sagen, denen aus religiös-menschlichen Gründen ein „Nein!“ entgegengehalten wird, das können alle Menschenschinder sagen, denen aus religiösen Gründen ein „Nein!“ entgegengestellt wird. All diese armen Menschen, die auf Kosten anderer leben, die müssen sich von der Religion die Freiheit nehmen lassen. Traurig, traurig, traurig.

Aber hier geht es um ein anderes Thema: Homosexuelle haben bei Religiösen häufig kein besonders gutes Ansehen – und die fühlen sich durch Religion eingeschränkt. http://www.welt.de/fernsehen/article108883614/Schwulen-Veteran-trifft-lustige-Katholikin.html Aber diese pauschale Aussage zu Beginn ist einfach nur beschränkt. Vor allem auch darum, weil heute manchmal der Eindruck entsteht, dass die Homo-Aktivisten eben die Freiheit des anderen einschränken.

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