Kirchenväter 14: Hilarius von Poitiers

*315 +367 Hilarius war gebildeter Heide, kam zum christlichen Glauben über die Philosophie. Er ließ sich mit Frau und Kind taufen und wurde schon bald Bischof. Er kämpfte gegen die Arianer und wurde darum vom Kaiser in den Osten verbannt. Dort schrieb er Briefe an seine Kollegen im Westen, in denen er den Streit zwischen Arianern und Trinitariern darlegte, sie somit erst auf die komplizierte Fragestellung aufmerksam machte. Denn das Thema Glaube und Vernunft reizte sein philosophisch gebildetes Gedächtnis. Als man im Osten merkte, dass er der arianischen Sache großen Schaden anrichtete, schickte man ihn wieder nach Europa – aber er ließ sich Zeit und predigte die trinitarische Form des Glaubens. Er beeinflusste Ambrosius und taufte Martin von Tours. Auch war er Hymnendichter. Einer seiner Hymnen: http://hymnarium.de/hymni-ex-thesauro/hymnen/118-ante-saecula-qui-manens – und der älteste Matthäuskommentar, der erhalten ist, stammt von ihm und sein theologischer Gesamtüberblick hat die Theologie Europas lange geprägt. http://www.decemsys.de/benedikt/audienzen2/hilarius.htm

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