Moralische Verwahrlosung

Es ist schon schlimm, wenn Eltern kein Maß kennen, wenn sie keinen Maßstab haben für das, was ihren Kindern schadet. Zwei Beispiele, über die ich in den Medien gestolpert bin: http://www.welt.de/vermischtes/article108768564/Wenn-eine-Vierjaehrige-Fake-Brueste-traegt.html und: http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article108769599/Eine-Kindheit-im-Domina-Studio-der-Mutter.html Diese Beispiele sind sicher nur die Spitze des Eisbergs von Menschen, die jeglichen Sinn für Moral verloren haben, somit sind sie in unserer Gesellschaft nicht allein. Moralische Verwahrlosung wird auch hier deutlich: http://www.welt.de/kultur/musik/article108765150/US-Rocker-rufen-zum-Mord-an-Obama-auf.html Sicher haben unsere Medien an dieser Stelle nur ein wachsames Auge – das ObamaParteifreundliche Auge schläft. Aber es stimmt, denn was ich auf facebook usw. an Obama-Hass begegne, das ist für mich auch ein Hinweis auf politische-moralische Verwahrlosung. Das ist nicht mehr normal, sondern gehört schon zu hysterischem Wahnsinn. Es ist kein Maß mehr vorhanden. Nicht nur auf sexuellem Gebiet, sondern auch auf politischem Gebiet.

Und alle, die sich irgendwie Christen nennen, sollen, falls sie hier schuldig werden, sich besinnen, in sich gehen und schlicht und ergreifend in die Fußspuren Jesu treten. Er war so selbstbewusst, seine Zeitgenossen massiv zu kritisieren – aber eben nicht aus Hass, sondern aus Liebe zu ihnen. Und was die Sexualmoral betrifft: Christen sollten sich wieder bewusst werden, dass auch sie sich an Regeln zu halten haben. Sich an die Regeln Gottes halten, bedeutet Nachfolge, bedeutet Christsein, sein Tun verantworten und verantworten müssen. Christsein bedeutet nicht, den lieben Gott, Gott sein zu lassen und zu tun und lassen, was man will.

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Eine Antwort auf „Moralische Verwahrlosung“

  1. „Es ist schon schlimm, wenn Eltern kein Maß kennen, wenn sie keinen Maßstab haben für das, was ihren Kindern schadet.“
    Und, wie hält es der Verfasser mit dem Blick in den Spiegel? Zur moralischen Verwahrlosung gehört auch, dem eigenen Nachwuchs nach wie vor beizubringen, völlig irrational zwischen „Kuschel-“ und „Nutzvieh“ zu unterscheiden; das eine zu verhätscheln, dem anderen alles an Schmerz- und Leidensfähigkeit abzusprechen, per Ernährung den eigenen Körper sowie den des Nachwuchses zu Müllverarbeitungsfabriken zu degradieren, die Umwelt – und somit die eigenen Lebensgrundlage kaputtzufressen und die Kinder zu lehren, das nachzuahmen – ist ja egal, wenn die Sprösslinge später ernährungsbedingt Krebs & Co. bekommen – Papa, Mama und die ach so „fürsorglichen“ Großeltern dürften bis dahin selbst unter der Erde liegen und müssen sich das selbstverzapfte Elend nicht mehr mit ansehen.

    Soviel zum Thema „Liebe“, die selbst beim Nachwuchs nur soweit reicht, wie die eigenen Bequemlichkeit es zulässt.

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