Islamkunde – politisches Wettrennen

Da sieht man, dass die Einführung von Islam-Religionsunterricht im Grunde nur ein Wettrennen ist: Wer macht am meisten von sich reden? Das sind diejenigen, die zuerst schnell, schnell irgendwas aus dem Hut zaubern. Nun hat NRW Religionsunterricht aus dem Hut gezaubert – und die Zeit-online sieht das als Etikettenschwindel an, weil einfach die Lehrer aus der Islamkunde abgezogen wurden und nun islamischen Religionsunterricht geben: http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2012-08/islamunterricht-schule-nordrhein-westfalen-probleme

Übrigens hat der Islam-Religionslehrer, der uns in einem ausführlichen Beitrag in der Tagesschau am 22.8. vorgestellt wurde, den Kindern Salamaleikum gesagt – oder sprach er es auf türkisch aus (Selamin aleykümn? (So genau konnte ich es akustisch nicht wahrnehmen.) Können eigentlich Religionslehrer ihre Klasse – und in Hamburg die christlichen und muslimischen Schüler – auch mit Schalom begrüßen? Was dem einen Recht – ist dem anderen billig? Oder sollen nur Christen kultursensibel sein? Ich bin einmal gespannt, wie die Religionsbücher aussehen werden, die Lehrplanthemen… Gibt es eigentlich schon einen Lehrplan? http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/lehrplaene/lehrplaene-gs/

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