Muslime in D

Gestern hatten wir schon das Thema, dass junge Türken mit den Koranverteilungen der Salafisten konform gehen. Nun hören wir von einem großen Teil der Muslime, dass Deutschland muslimisch werden soll. http://www.welt.de/politik/deutschland/article108659406/Tuerkische-Migranten-hoffen-auf-muslimische-Mehrheit.html Nun, das ist nicht unbedingt überraschend, finde ich. Ich hoffe nur, dass die Befragten nicht von ihrem kleinen Lebensumfeld auf das Land schließen. Wenn sie in ihrem Lebensumfeld nur Muslime sehen, dann wiegen sie sich natürlich in der Illusion, dass bald überall nur Muslime wohnen. Wenn sie nur türkische Nachrichten hören und Erdogans Forderung, dass die Türkinnen mehr Kinder gebären sollen – wahrscheinlich, damit sie das Türkentum in aller Welt unterstützen -, dann können die zur irren Ansicht kommen, dass sie das noch erleben werden. Schlimm wird es nur, wenn ihre Illusion wie eine Seifenblase zerplatzt, dann werden wir eine Menge frustrierter Türken im Land haben. Aus diesem Grund wäre es schön, wenn die Medien Ausländer nicht mit Muslimen gleichsetzen würden, denn es gibt nicht so viele Muslime im Land, wie immer getan wird, wenn Muslime und Ausländer insgesamt in einen Topf geworfen werden. Nicht einmal alle Türken sind muslimische Türken, sondern Kurden und türkische Christen. Multikulti eben. Für Medien und andere gibt es, um es polarisierend zu sagen, Monokulti: Einheimische Deutsche + Muslime.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de