Religiosität

Religiosität in Deutschland nimmt angeblich ab. Noch 51% bezeichnen sich als religiös. Die Menschen der ärmsten Länder bezeichnen sich als besonders religiös. Nun, was ist „religiös“? Zumindest halten sich diejenigen, die sich nicht als religiös ansehen, auch nicht für Atheisten, denn als Atheisten bezeichnen sich in Deutschland 15%. http://www.jesus.de/index.php?id=885&tx_ttnews[tt_news]=186621&cHash=b1910b6c067b6b00cfac9abbe4b78a57

Und wie steht es mit den USA, die ja nicht gerade zu den ärmsten Ländern gehören? Darüber erfahren wir hier nichts, aber wir erfahren hier http://www.jesus.de/freunde/mitgliederprofil/blog.html?blogDetail=1897 , dass Christen in den USA besonders unwissend sind über die Religionen anderer, sogar über die eigene. Witzig ist: Fragt einmal neutestamentliche Wissenschaftler, wo Jesus geboren ist. Zumindest in Westeuropa werden die wenigsten aus voller Überezugung  „Bethlehem“ sagen. Aber in dem Artikel ist die Antwort „Bethlehem“ Kriterium für Wissen.

Der Schreiber meint, dass diese Umfrage ein Grund dafür sei, in Gottesdienste einmal über andere Religionen zu reden, denn es sei wichtig, dass Christen mehr über andere Religionen wüssten. Er hat im zweiten Punkt recht: Es ist wichtig, dass Christen mehr über andere Religionen wissen – denn dann weiß man erst, was man an der eigenen hat! Aber in Gottesdienste gehören andere Religionen nicht hinein. Da gibt es andere Möglichkeiten, zum Beispiel: meinen Blog oder  www.evangelische-religion.de zu lesen 😉 Im Ernst: Es gibt so viel Möglichkeiten, Christen in den Gemeinden und über Medien über andere Religionen zu informieren, da benötigt man keinen Gottesdienst dazu. Zu den Religiösen in den USA erfahren wir hier mehr http://www.pro-medienmagazin.de/?id=gesellschaft&news[action]=detail&news[id]=5680 es sind 60%.

Wie kommt es nur, dass in China so viel Atheisten wohnen? Nachdem man alle Religiösen ermordet oder in Lager gesperrt hat, ist es kein Wunder, dass sich hier so viele den Atheisten zurechnen.

Aber ich will ja keine Lanze für Religiöse brechen, denn Religiosität hat, wie alles, auch teil an der Sünde des Menschen. Das sehen wir hier wieder an der islamischen Sekte, die letzter Zeit durch die Medien geistert: http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article108565636/Das-bizarre-Kellerlabyrinth-der-russischen-Sekte.html  oder an den Salafisten http://www.welt.de/politik/deutschland/article108566593/Deutsche-Salafisten-fliehen-nach-Aegypten.html die sicher nicht aus Deutschland fliehen, sondern nur in Ägypten Urlaub machen, um für ihre Taten hier Kraft zu tanken und Freunde für Deutschland anzuwerben. Entprechend auch Staaten: http://www.kath.net/detail.php?id=37647 wie Malaysia, die es unter Strafe stellen, wenn sich Muslime zu Gott, den Jesus Christus und wir Vater nennen, wenden wollen. Aber nicht nur islamische Gruppen sind hier zu nennen. Wer ein wenig Ahnung von Kirchengeschichte hat, sieht in der Kirche selbst so manche Finsternis, und – was es alles an Sondergruppen gab und gibt, darüber kann man nur entsetzt sein. (S. zum Beispiel immer wieder ein paar Hintergründe in meiner Reihe „Kirchenväter“.)

Religion hat Teil an der Sündhaftigkeit der Menschen. Es ist Gott selbst, der durch seinen Heiligen Geist Menschen berufen muss. Selbst dann macht man noch so manchen Mist – aber bei solchen, die von Gott berufen wurden, kann man zumindest hoffen: Sie werden immer besser darin, Gutes zu tun.

Bin ich religiös? Ich würde auch antworten: Nein. Gott hat mich in Jesus Christus angerührt, das ja. Doch diese Antwort passt sicher in kein Umfrageschema.

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