Kritik an Leutheusser-Schnarrenbergers Sterbehilfekonzept

Kritik an dem Gesetzentwurf von Leutheusser-Schnarrenberger: http://www.freiewelt.net/nachricht-10479/lebenssch%FCtzer-kritisieren-pl%E4ne-zur-sterbehilfe.html „Die `schleichende Einführung einer privatisierten und straffreien Euthanasie in Deutschland´ nannte sie (sc. Mechthild Löhr) einen `rechtspolitischen Skandal´?“ Auch viele andere kritisieren das Vorhaben: http://www.kath.net/detail.php?id=37591 : „Die Antwort kann nicht das Angebot zur Hilfe bei der Sebsttötung sein, sondern eine Veränderung und Verbesserung der Umstände und der persönlichen Situation, in der sich der Betroffene befindet“ (Birgit Weihrauch).

Ich halte es dennoch für richtig, wenn wir verbal unterscheiden würden zwischen Euthanasie und Sterbehilfe. Als Euthanasie sollte weiterhin die Ermordung von den Menschen bezeichnet werden, die vom National-Sozialismus und sicher auch von anderen Ideologen als „unwertes Leben“ angesehen werden. Wenn Menschen selbst nicht mehr weiter wissen und gerne sterben würden, dann sollte das als Sterbehilfe bezeichnet werden. Natürlich kann der Übergang fließend sein, so wenn zum Beispiel aus Kosten Gründen ein Staat Sterbehilfe/Euthanasie einführen möchte, oder wenn Familienangehörige schneller erben wollen… Aber es gibt eben auch die Situationen, dass Menschen aufgrund einer äußerst schlimmen Krankheit einfach nicht mehr leben wollen. Und das sollte mit dem Wort „Sterbehilfe“ gekennzeichnet werden.

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