Islamisches Olympia

Diese Karikatur von Wiedenroth beschäftigt sich mit dem Nachgeben des IOC angesichts der kopftuchtragenden Judokämpferin. Hier Irgendwie denke ich – die haben das doch alles vorher gewusst. Aber nun wird werbewirksam das ganze noch einmal während der olympischen Spiele verhandelt. Die kopftuchtragende Judofrau hat damit einen sehr großen Sieg errungen. Wahrscheinlich keine Goldmedaille, aber die Bewunderung in der islamischen Welt wird hier wichtiger gewesen sein. Die islamische Welt wird wohl nicht besonders viele Medaillen bekommen – aber dieser Sieg ist auch bedeutsamer. Denn damit wurden Tür und Tor für weitere Zugeständnisse eröffnet. Keine Olympiade mehr an Ramadan, eben, wie Wiedenroth malt: Burqa für Beachvolleyballerinnen, Burkini für die Schwimmerinnen, nur noch Halalessen für die Sportler, Alkoholverbot bei Siegesfeiern, überhaupt langfristig: Frauen raus aus der Olympiade… Eine Begründung meiner oben gemachten Aussage wird hier nachgeliefert: Bis jetzt hat Kasachstan 3 Medaillen (auf Platz 10) und Indonesien ist mit 2 Medaillen auf Platz 29, Ägypten mit einer auf Platz 34.

Der aserbaidschane Boxer wurde zum Sieger erklärt obwohl er gegen den Japaner unterlegen war. Nun wurde der Ringrichter aus Turkmenistan heimgeschickt und der Japaner zum Sieger erklärt. http://www.spiegel.de/sport/sonst/olympia-2012-boxverband-hebt-skandaloeses-urteil-auf-a-847938.html Selbst vor den Augen der Weltöffentlichkeit werden Seilschaften nicht aufgegeben. Kehrt er heim als Held oder als Schummler?

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