Wenig Islamkenntnisse

Man meint immer, wenig Islamkenntnis mache islamkritisch. Vielleicht sollten diese Herrschaften einmal beachten, dass Islamkritik Folge von viel Kenntnis des Original-Islam ist (Koran, Hadithe, islamische Staaten, fromme Muslime – bei uns Islamisten, Muslimbrüder oder Salafisten… genannt). Aber das wissen die auch, darum zeichnen sie den Islam auch so schön weich, wie Gestern im Blog berichtet, indem Koran-Suren und Glaubensaussagen des Islam einfach verchristlicht werden. Nicht nur, dass damit Christen in die Irre geführt werden – Muslimen selbst dürfte das nicht besonders gefallen. Denn sie glauben eben zu Recht an Allah, wie sie ihn von Mohammed gelehrt bekommen, darum nennen sie sich ja auch Muslime – und glauben nicht an Gott, den Jesus Christus und wir „Vater“ nennen. Darum nennen wir uns Christen bzw. werden Christen genannt.

Aber was die Islamkenntnisse nicht hervorrufen sollten, ist Hass. http://antifo.wordpress.com/2012/07/05/der-tote-winkel-der-israelzentrierten-islamkritik/ Natürlich gibt es durchgeknallte Menschen, die aus ideologischen Gründen andere Hassen; oder es gibt Menschen, die persönliche Erfahrungen über die Maßen dominant sein lassen, dass eine distanzierte Beurteilung anderer nicht mehr möglich ist; es gibt Menschen, die nicht in der Lage sind, sachliche Fragestellungen und persönliche Begegnung zu trennen. Von daher ist es für uns Christen ungeheuer wichtig, dass wir den Maßstab Jesu berücksichtigen. Wenn wir auch nicht in der Lage sind oder in der Lage sein wollen, ihm wirklich nachzufolgen, sollten wir doch zumindest darüber nachdenken, ob seine Maßstäbe nicht doch für uns relevant sind. Denn der Spruch Martin Luther Kings gilt: Lasst Euch von niemaden so tief hinabziehen, dass ihr ihn hasst. Hass verzerrt die Seele, macht unglücklich, krank. (Was ich bei dem oben genannten Artikel nicht so gut finde, ist seine starke Bezugnahme auf Juden und Israel. Die Grundlage der Islamkritik, so wie ich sie wahrnehme, ist nicht die eigene Stellung zu Israel. Aber Islamkritik kann nicht umhin zu erkennen, dass Israel im Gewaltfokus von Islamisten und vielen anderweitig frommen Muslimen steht. Auch von daher ist eine Stellungnahme für Israel notwendig. Dazu nur so viel – es ließe sich noch viel, viel mehr sagen – ich habe im Blog immer wieder einmal dazu Stellung bezogen. Eine Entwarnung mit Blick auf den Iran sehe ich auch nicht. Ich bedaure das große iranische Volk – um es einmal verkürzt so zu sagen -, das eine solche politische Führung ertragen muss.)

Gebet für die islamische Welt: http://www.idea.de/detail/glaube/detail/waehrend-des-ramadan-beten-christen-fuer-muslime.html

Es ist gut, wenn Terroristen daran gehindert werden, Attentate zu begehen – eben auch besonders gut für die Muslime selbst, denn die Unschuldigen unter ihnen müssen bei einem gelungenen Attentat unter dem Misstrauen der Nichtmuslime leiden. Und so wurden in Großbritannien sechs Menschen festgenommen, die einen Anschlag geplant haben sollen: http://uk.reuters.com/article/2012/07/05/uk-britain-security-idUKBRE8640AA20120705 Aber können Muslime nicht selber mehr gegen solche Gewaltphantasien ihrer Mitglieder tun?

Impressum auf www.wolfgangfenske.de

2 Antworten auf „Wenig Islamkenntnisse“

  1. Dеin Αrtіkel gefällt uns außerordentliсh
    Außеrordentlich gefiel uns die tolle Unteгmаlung ԁеѕ Bildеs
    Füг gewöhnlісh antwoгtе ich nicht аuf
    Sеiten, abeг iсh mache bei іhnеn еіnmal
    еіne Ausnаhmе.
    Sіe hаben ωirklich eіnе wundегschöne Тhеmenseіte mit zahlreіchеn Merkmаlen.

    Wir ωünschen ihnen weiterhіn νiele Erfоlg mit dеinеn Webseitеn.

  2. Es ist vielleicht eine Ansichtssache, aber es gibt Leute, die sagen, „the Koran seems to me to be quite as violent and hateful as the Jewish Talmud“. Keine Ansichtssache, sondern eine richtige Aussage ist jedoch „as a Christian, I can support neither Islam nor Judaism.“

    http://orthodoxengland.org.uk/jstraw.htm

    Fest steht, daß Hass zu überwinden nicht einfach ist und Disziplin erfordert.

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