Open Doors + SPD

Die Mentalität mancher SPD-Mitglieder und anderer ist doch sehr verknöchert. Da lehnt die SPD in Kelkheim mit einer unabhängigen Wählerinitiative den Antrag von Open Doors ab, im Gewerbegebiet ein größeres Verwaltungszentrum einzurichten. Warum? Open Doors stehe einer fundamentalistischen Glaubensrichtung nahe.

Das ist eigentlich klar. Christen in Not haben einen nicht zu interessieren, weil es meistens eben islamische und kommunistische Länder sind, in denen Christen verfolgt werden. Und da muss man vorsichtig sein, wenn man darauf hinweisen will, man will doch nicht die Islamisten vergrätzen – und die Regierung von China, Kuba, Vietnam, Laos schon mal gar nicht. Zum anderen handelt es sich mit den Leuten von Open Doors um Christen, die Menschen in ihrer Not im Glauben stabilisieren möchten, sie arbeiten also gegen die islamistischen und kommunistischen Regierungen – und das geht schon einmal gar überhaupt nicht. Lieber sollen sie einen Solala-Glauben vertreten, der niemandem auf die Füße tritt, vor allem der SPD und der UKW in Kelkheim nicht.

Aber eins muss man der SPD und der UKW in Kelkheim lassen: Sie haben bemerkt, dass Christen nicht einfach sind. Wenn sie mutig ihren Glauben vertreten, dann kann das doch so manchem auch in unserem Land sehr irritieren. Denn sie verkündigen so etwas Irres wie den für uns gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus – und leiten von ihm auch noch gesellschaftspolitisches Engagement, zum Beispiel Forderung nach Religionsfreiheit, ab. Das ist doch unglaublich fundamentalistisch.

P1030511 (Schaukasten – fotografiert am 5.7.2012)

Der Link zu Open Doors: http://www.opendoors-de.org/ 

Übrigens: am 11.11. ist wieder weltweiter Gebetstag für die verfolgten Christen. Informationsmaterial kann man hier bestellen: http://www.opendoors-de.org/aktiv-werden/beten/50bestellungwwgt/

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