Religionsfreiheit

Wenn Peter Singer seit 40 Jahren kein Fleisch mehr essen mag, dann können Juden und Muslime auch auf Fleisch verzichten. So einfach ist es in den Augen dessen, der sich gegen das Leiden wendet – außer dem Leiden der behinderten und anderer Ungeborener bzw. soeben geborener Menschen. http://www.welt.de/debatte/die-welt-in-worten/article107626857/Die-Religionsfreiheit-wird-fortlaufend-missbraucht.html (Es ist nicht so bei Peter Singer, dass er die Gattung Mensch nur zur Disposition stellt, um den Menschenaffen Rechte zukommen zu lassen. Die Zugehörigkeit zur Gattung Mensch schützt den Behinderten und ungewollten Säugling Menschen nicht mehr.)

Es ist immer alles ganz einfach für einfach gestrickte Menschen – der Mensch ist so was von einfach, wenn jeder tut was ich will; die Gesellschaft muss keine Spannungen haben, wenn sich die Menschen an meine Regeln halten; alle Problem des Lebens um Tod und Leben, sind gelöst, handelt man nur nach meiner Philosophie. Tanzt alles nach der Pfeife Peter Singers dann ist das Leben klasse, einfach, rein.

Man möge mir verzeihen: Aber ich vermute, dass ich angesichts dieser Aussage sein psychisches Strickmuster erkannt habe: Alles, was stört, muss irgendwie weg, seien es störende Ungeborene bzw. Geborene, seien es Religionen mit ihren eigenen Ansichten. Das Ordnungsprinzip eines Peter Singer – ist das der Motor seiner Philosophie? Tue ich ihm Unrecht? Ich frage mich schon immer: Wie kommt er dazu, so ein Menschenbild zu vertreten. Das Ordnungsprinzip könnte ein Schlüssel sein.

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