Islamisten Checkliste

Muslime in Niedersachsen ärgern sich über eine Checkliste, mit der Mitarbeiter des Jugendamtes und Lehrer erkennen können, ob Jugendliche in den Extremismus abgleiten: http://www.ovb-online.de/nachrichten/politik/muslime-empoert-ueber-islamisten-checkliste-2369545.html Diese Liste würde ein Klima der Angst erzeugen und Islamfeindlichkeit schüren.

Der Vorsitzende des Moscheeverbandes sollte froh sein, dass es diese Liste gibt, denn liberalere Muslime sind die ersten Angriffsziele der Extremisten – oder würde er sich anhand der Liste auch als einen solchen erkennen? Wenn Muslime nicht mit diesem Problem fertig werden – und es ist ein Problem, weil es ja still und heimlich die Moscheen und unsere Gesellschaft schon seit Jahren unterwandert – dann muss der Staat reagieren. Es wurde bislang nur aufgedeckt durch die Momentan agilen Salafisten (herausgefordert von Pro NRW und durch die unvorsichtige Koranverteilung), die nun versuchen, wieder ein Deckchen über ihr Tun zu ziehen, damit sie heimlich still und leise wieder ihre Propagandafäden spinnen können. So lange Muslime ihre Community / Ummah wichtiger nehmen als das Wohl des Staates in dem sie leben – entsprechend muss der Einwand des Moscheeverbandes gewürdigt werden -, müssen sie sich nicht wundern.

Nicht nur bestimmte Muslime lehnen die Checkliste ab – auch die üblichen Parteien: SPD, Grüne, Linke usw. http://www.welt.de/politik/deutschland/article107291023/Checkliste-fuer-Islamisten-empoert-Muslime.html

Ob sie wirklich hilfreich ist, wird sich zeigen. Eher scheint sie mir ein hilfloser Versuch zu sein, die Extremisierung einzelner Jugendlicher rechtzeitig zu erkennen. Die Hauptarbeit müssen die Moscheengemeinden leisten. Aber die sind dazu zum Teil wohl kaum imstande, weil die extremeren Jugendlichen eben in extremere Moscheen gehen, in denen man sich über ihre Extremität freut.

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