Hure

Sarrazin sei wie ein Hure, die von Journalisten weitergereicht werde. Nun, das sei keine Beleidigung, weil das Wort Hure eine Berufsbezeichnung ist. Aber als Hure würde ich gegen die taz klagen, denn das, was sie schreibt, ist sexistisch herabwürdigend: „… eine alte Hure, die zwar billig ist, aber für ihre Zwecke immer noch ganz brauchbar, wenn man sie auch etwas aufhübschen muss… Fragt sich nur, wer da Hure und wer Drübersteiger ist“ http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/wie-eine-hure-thilo-sarrazin-geht-gegen-taz-vor-a-840998.html Bei dieser Aussage über Sarrazin sieht die taz einer möglichen juristischen Auseinandersetzung mit Fassung entgegen. Ich frage mich nur: Wenn die taz das alles so neutral meint – warum verwendet sie dann das sexistische Beispiel? Wahrscheinlich, weil taz-Leser auf so etwas abfahren? Da würde ich mich auch als Leser gegen wehren.

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