Abtreibung + RIO+20

RIO+20 war mal wieder ein Schuss ins Wasser, wie man einhellig hören kann – dafür wurde aber die Umwelt durch die tausenden von Rio-Reisenden sicher nachhaltig geschädigt. Aber ganz so ein Flop war es aus der Sicht von Christen nun doch nicht, denn es hat sich zumindest nicht die Abtreibungslobby durchsetzen können. Die Staaten lassen sich die Kultur des Todes, die sich als besonders fortschrittlich geriert, nun doch nicht aufschwätzen. http://www.katholisches.info/2012/06/23/rio20-leiser-erfolg-gegen-abtreibungsideologie-von-unfpa-ippf-und-rot-grun/

Zum Thema Abtreibung: Wenn die Werte in einem Land nicht stimmen, dann helfen auch Warnungen vor ungewollten Schwangerschaften nichts. Das müssen sehr, sehr viele Minderjährige in Großbritannien am eigenen Leib erfahren: http://www.katholisches.info/2012/06/21/grosbritannien-erschutternd-viele-abtreibungen-unter-jugendlichen/ 2010 wurden 38.269 Abtreibungen an Minderjährigen durchgeführt – und zwar trotz aller möglichen Kampagnen zur Schwangerschaftsverhütung. Ich spreche jetzt nicht erschrocken von den Abgetriebenen, sondern von den Mädchen, die hier sicher lebenseinschneidende Erfahrungen verarbeiten müssen: Wie verhält sich meine Familie zu Tod und Leben, zu Tötung und Bewahrung, wie verhalten sich meine Vertrauten zu mir und meinem Tun, meine Weiblichkeit – wie erfahre ich sie nun? Es sind Fragen, die psychisch nicht einfach zu verarbeiten sind. Können all diese Mädchen aufgefangen werden oder denkt man: Hauptsache abgetrieben, der Mensch ist stark, der Rest wird sich schon regeln?

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