EU

Ich muss mich wohl mit vielen anderen von dem Gedanken verabschieden, dass die EU eine Vereinigung souveräner Staaten ist. Die EU ist immer mehr eine von wem auch immer gewählte irgendwas, die die Souveränität der Staaten einschränkt – und zwar nicht nur auf der Ebene der Wirtschaft, sondern auch auf allen anderen Ebenen: So zum Beispiel wird verlangt, dass nicht nur Familienangehörige von Migranten nachziehen dürfen, sondern auch Onkel, Tanten, Cousinen, Cousins http://www.rp-online.de/politik/deutschland/verstosses-gegen-buergerrecht-auf-freizuegigkeit-1.2880623 – da die Homogenität der Staaten aufgebrochen werden soll http://www.bbc.co.uk/news/uk-politics-18519395 (gefunden über pi). Außerdem, wie neulich gesagt: Wer die Oberhoheit über das Geld der Nationen hat – und das strebt man ja an, wenn man Banken unter Kontrolle bringen möchte und die Staaten zwingt, für die Schulden anderer grade zu stehen – der hat sowieso das Sagen. Und wer nicht pariert, bekommt das Geld abgedreht, Schluss aus. Bundespräsident Gauck stellt das Thema „Freiheit“ in den Vordergrund. Dass hier ein Koloss der Unfreiheit entstehen kann – hält er das für möglich? Europa muss zusammenwachsen – aber nicht von oben nach unten, nicht unter zwanghafter Auflösung der staatlichen Souveränität.

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Eine Antwort auf „EU“

  1. Das von den „Vätern eines neuen Europa“ erwünschte und angestrebte EUROPA sollte ein
    Europa der Vaterländer
    werden, in dem sich die Mitgliedsstaaten gegenseitig in jedweder Hinsicht bereichern durch den lebendigen Austausch kultureller, religiöser und geselschaftspolitischer Eigenheiten und Erfahrungen.
    Das, was bisher aus dieser Vision mit erschreckenden „Werkzeugen“ gezimmert und zusammengeklopft wurde, ist das Gegenteil von all dem Guten, das werden sollte.
    Was bis heute geblieben ist, ist allein die Frage: Freiheit oder Diktatur. Noch stehen die Zeichen auf gefährlich verbohrte ideologisch verquickte Diktatur. Bleibt die bange Frage: Quo vadis Europa?
    fragt das
    Echolot

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