Auf Augenhöhe

Das ist ja nett: Auf Augenhöhe habe man miteinander gesprochen, EKD und Muslime. Nachdem der böse EKD-Huber so übel gegen Muslime vorgegangen sei, müsse man einen Neuanfang wagen. Nun wollen sie auch über gemeinsame Kindertagesstätten sprechen. Ich denke, da hört dann wieder der gute Wille beider auf: Feiern wir Ramadan und Weihnachten, Ostern, Karfreitag? Darf die Kindergärtnerin einem Muslimvater – darf die muslimische Kindergärtnerin dem nichtmuslimischen Vater die Hand geben? Das ist alles nicht so klar, darum muss ein Knigge her: Wie verhalte ich mich Muslimen und Nichtmuslimen gegenüber. Also: Wie? Hand geben oder nicht Hand geben? Wer kniggt sich durch? Kopftuch – oder Nichtkopftuch – wer kniggt sich durch? Das ist nur ein kleiner Teil an Beispielen. Vielleicht einigen sie sich darauf: Wir feiern die Feste wie sie fallen. Das wäre dann auf Augenhöhe. Jeder gibt jedem die Hand – auch damit haben liberale Muslime keine Schwierigkeiten. Aber ob die Liberalen am Ende das Sagen haben? Die geraten eigentlich immer ins Hintertreffen, wenn es um solche Fragen geht. Stillschwiegend werden sie von allen Seiten in den muslimischen Glauben reingepresst, den andere ihnen vorschreiben. Wollen wir einmal sehen, was die liberalen Christen für einen Weg einschlagen… Hand in Hand mit den extremeren Muslimen? http://www.pro-medienmagazin.de/?id=gesellschaft&news[action]=detail&news[id]=5532

Impressum auf www.wolfgangfenske.de

Kommentare sind geschlossen.