Kauft nicht bei Juden

Manche sind wirklich, wie es in dem Artikel heißt, besessen, fixiert auf Israel. Überall in islamischen und kommunistischen Ländern werden Menschenrechte mit Füßen getreten bis ins Geht-nicht-mehr, haben andere Länder besetzt (China: Tibet; fragt mal die Kurden und Zyprer, was die Türken machen) – und diese Ideologen weisen mit ihren Fingern immer auf Israel, bis dahin, dass sie fordern, nicht mehr Waren aus Israel zu kaufen, die in besetzten Gebieten hergestellt wurden. Wobei es gar keine Kennzeichen dafür gibt, die die Schlußfolgerung zulassen, dass eine Ware dort hergestellt wurde. Und weil Waren aus Israel nicht mit dem Hinweis versehen wurden, „Made in besetzten Gebieten“, bedeutet das einen Boykott der Waren aus Israel. http://europenews.dk/de/node/55404 Diese besessene Fixierung auf Israel, damit auf Juden, steht, so der Artikel, in Tradition des Antisemitismus. Nun: Ich würde als Schweizer nicht mehr bei Migros kaufen, weil die sich diesem Anti-Israelismus angeschlossen haben: http://www.paxchristi.de/news/kurzmeldungen/one.news.km/index.html?entry=page.news.km.862 Es ist also besser, Waren aus dem Gazastreifen zu kaufen als aus Israel? Da freuen sich aber die Hamas-Schergen. Ach ja, und bald kommen noch die Ägypter dazu: Sagte eigentlich Pax Christi mit dieser Vehemenz etwas zu Waren aus dem Ägypten Mubaraks? Wird Pax Christi etwas sagen zu Waren aus dem islamistischen Ägypten, Iran, Libyen, Saudi Arabien, Pakistan…? Dem Tibet, Türkei…? Wahrscheinlich nicht. Zu blind.

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