Al-Qaradawi + Islamistenprozess

Feuer an die Lunten legen – und dann gibt es irgendwann selbst Feuer: So scheint es den angesehenen Al-Qaradawi zu ergehen: http://www.islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.4.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1794 Arabische Herrscher vergessen auch die Dummheiten eines angesehenen Gelehrten nicht, vor allem dann nicht, wenn er sagt: Entweder lasst ihr meinen Muslimbrüdern freie Hand – oder ich bekämpfe euch medial. Das Argument ist interessant: Werden unsere Medien hellhörig? Auch sie werden missbraucht, um islamistische Ziele durchzusetzen. Man mag schon gar nicht mehr an Ägypten, Syrien usw. erinnern.

Im Islamistenprozess in Wien sind zwei Angeklagte nicht erschienen. Da man bei einem vermutet, er wolle sich dem Strafverfahren entziehen, wurde ein internationaler Haftbefehl ausgestellt: http://www.vienna.at/nicht-alle-angeklagten-beim-start-des-wiener-islamisten-prozess-anwesend/3260345 Soll man da lachen oder weinen? Übrigens: Der zweite Angeklagte ließ sich entschuldigen: Seine Mutter sei schwer erkrankt, darum könne er nicht rechtzeitig in Wien vor dem Gericht erscheinen. Mich wundert, dass überhaupt einer erschienen ist und sich nicht vor Lachen selbst nach Ägypten, Afghanistan, Pakistan oder sonstwohin verschluckt hat.

Ein Mitglied der Islamischen Gemeinschaft Österreich hatte dazu aufgerufen, israelische Soldaten zu fangen. Nun, da er falsch verstanden wurde, denn er wollte damit nicht zur Gewalt aufrufen, sondern nur die Palästinenser in ihrem Widerstand unterstützen – ist das alles gar nicht so schlimm und er bleibt weiterhin Mitglied des Schurarats: http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/759029/Soldaten-fangen_Keine-Folgen-fuer-MoslemVertreter Ach ja: Man habe gesagt, dass die Mitglieder der Glaubensgemeinschaft behutsamer mit ihren Aussagen umgehen müssten. — Was bedeutet das? Taqiyya? Nein, sicher nicht, denn die gibts doch nicht im Islam!

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