Mohammed-Todesstrafe

In Kuweit könnte es bald so sein, dass ein Muslim, der etwas gegen Mohammed oder dessen Frauen (!) sagt, mit dem Tode bestraft werden könne: http://www.welt.de/politik/ausland/article106258243/Kuwait-beschliesst-Todesstrafe-bei-Blasphemie.html Nichtmuslime kommen da vielleicht besser bei weg: bis zu 10 Jahren Gefängnis.

Sind nun die Paralmentarier in Kuweit Islamisten oder normal fromme Muslime? Wir müssten eine öffentliche Stelle dafür einrichten, die Kriterien dafür erstellt: Diese Leute gehören zu Islamisten, diese Leute gehören nicht mehr dazu. Ich möchte übrigens nicht in dieser Kommission sitzen. Denn ich habe keine Ahnung, wie man da unterscheiden möchte. Bei uns im Lande ginge das vielleicht noch. Nicht-Islamist ist einer, der den Koran – in unserem aufgeklärten Sinn historisch-kritisch auslegt. Nicht im muslimischen Sinne historisch-kritsch. Und der die Hadithe etwas lockerer nimmt. Gibt es hier wirklich so viele, dass sie eine Gruppe bilden könnten? Nicht-Islamisten sind auf jeden Fall die Muslime, die einfach so traditionell Muslime sind, ohne sich viel um dies und das zu kümmern, sich integrieren, und keine großen Probleme darin sehen, die Vorzüge unserer Kultur anzunehmen. Das betrifft schon mehr Muslime. Aber da sie keine feste Ideologie im Hintergrund haben, sondern einfach so ihren Alltag in unserer Welt leben wollen, sind sie auch diejenigen, auf die es die Extremeren abgesehen haben. Da es ein schweres Unterfangen ist, solche Kategorisierung vorzunehmen, freuen wir uns einfach über alle Muslime im Land, die sich darüber freuen, einfach so mit uns Kontakt haben zu können, so ganz normal, wie unter freundlichen gesitteten Menschen üblich.

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