Menschenrechte

Christen als Kriminelle behandelt: http://www.persecution.org/2012/05/01/christians-in-kazakhstan-may-face-prosecution-for-distributing-christian-literature/

Kuba – das Übliche: http://www.persecution.org/2012/05/01/cuba-pastor-gude-perez-refused-exit-visa-as-family-faces-indefinite-separation/

China: Chen Guangchen ist in Sicherheit, sagt die chinesische Regierung. Hoffentlich ist er nicht so sicher, dass man niemals mehr etwas von ihm hören wird. http://www.welt.de/politik/ausland/article106252723/China-soll-Chens-Familie-ernsthaft-bedroht-haben.html

Ich weiß nicht immer, ob ich Infos von verfolgten Christen schon weitergegeben habe oder nicht. Immer wieder wird von einzelnen Menschen oder Gruppen berichtet, die wegen irgendwelcher Kleinigkeiten, die irgendeinem Staat, einer Religion oder Ideologie nicht passen, festgenommen, ins Gefängnis geworfen, angegriffen, von ihren Familien getrennt werden. Da ich mir die Namen nicht merken kann, weiß ich nicht, ob es sich manchmal bei der Berichterstattung um dieselben Personen handelt oder nicht. Soll ich sie nun übergehen, weil ich denke, ich könnte über sie schon einmal berichtet haben? Ich bin mir da unsicher, weil ich einerseits denke: Man darf die Notleidenden nicht dem Verschweigen überlassen – und andererseits denke, ich will auch nicht die Infos dadurch aufbauschen, dass ich ein und denselben Fall häufiger nenne. Auch wenn ich jetzt nicht all die nenne, auf die ich wieder gestoßen bin – so denke ich mir doch: Es ist besser, sie häufiger zu nennen als gar nicht. Lieber einen Unrechtsstaat als einen solchen häufiger an den Pranger stellen als Verfolgte der Vergessenheit preiszugeben.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de