Betreuungsgeld

Das kann doch kein Argument gegen Betreuungsgeld sein: … weil dadurch Fachkräftemangel vergrößert werde. Leute, die Familie ist der Grundbaustein der Gesellschaft – alles andere hat sich an Überlegungen darum herum zu gruppieren: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/arbeitgeber-und-dgb-gemeinsam-gegen-das-betreuungsgeld-11720062.html#Drucken In der DDR und ähnlichen Systemen hat man die Kinder den Eltern entzogen, um sie in der tollen Ideologie erziehen zu können. Im Kapitalismus mag man die Eltern den Kindern entziehen, damit diese gefälligst das Firmentäschel füllen. Ich sage in meinem Leichtsinn: Wenn das Betreuungsgeld Mütter bzw. Väter aus den Firmen abziehen sollen, – na, liebe Firmen, was macht man dann? Bezahlung erhöhen. Es herrscht Konkurrenz! Nicht nur zwischen Firmen, sondern auch zwischen kapitalistischen und anderen Gesellschaftsmodellen. Mir ist die Familie als Keimzelle der Gesellschaft immer noch lieber als Firmen als Keimzelle.

Da scheinen sich Linksideologen und Kapitalisten einig zu sein: Zerstörung der Familie! Zwar aus unterschiedlichen Perspektiven, mit unterschiedlichen Zielen, aber das ist letztlich auch egal. Hauptsache: Kaputt. Und dann: Weil es ausländische Mitbürger und Mitbürger der unteren Schichten gibt, die lieber das Betreuungsgeld nehmen würden, statt das Kind in die Krippe zu stecken, können doch nicht alle anderen Familien dafür bestraft werden. Was ist das denn für eine eigenartige Gesinnung bzw. Argumentation. Um die Familie kaputt zu kriegen, scheinen manche jedes Strohhälmchen Argument zu nehmen. Irgendeiner wird es schon glauben.

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