O Mannomann

Was ist das denn für einer, der sein Weiß-Nicht-Was vor aller Öffentlichkeit breittritt und dann noch seinen Glaubensgeschwistern vor den Karren fährt? Ein katholischer Theologe hat im Wort zum Sonntag Evangelikale und Salafisten in einen Topf geworfen: http://www.pro-medienmagazin.de/?id=fernsehen&news[action]=detail&news[id]=5318 : >Egal, ob Piusbrüder, ob evangelikale Gruppierungen oder muslimische Salafisten, denen wir in diesen Wochen in den Fußgängerzonen begegnen können: Sie alle haben mehr gemeinsam, als ihnen wahrscheinlich lieb ist: Vor allem dieses Bemühen um größtmögliche Eindeutigkeit. Alle Kraft wird da hinein gesetzt, dass das Leben völlig übereinstimmt mit dem, was gepredigt wird. Das beeindruckt mich manchmal, und daneben sehe ich mit meinen Kompromissen meist recht schwach aus.“< Übrigens wäre es mir neu, dass es Katholiken und Protestanten nicht darum gehen würde, dass Predigt und Lebenswandel übereinstimmen. Wenn dem so ist, dann würde ich so manches verstehen, was so in den Kirchen abgeht. Freilich habe ich noch nie gehört, dass eine solche laxe Lebenseinstellung das Ideal christlichen Glaubens ist. Wusste Jesus sicher auch noch nicht – spekuliere ich mal. Interessant finde ich doch immer wieder, dass irgendwelche Extremisten herangezogen werden, um Gruppen, die mit diesen so gar nichts zu tun haben, zu diffamieren, die dem jeweiligen Betrachter unlieb sind.

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