Muslime schützen

Muslime müssen vor solchen Glaubensgenossen geschützt werden – um sie schützen zu können, muss die Umgebung die Gefährlichkeit solcher Menschen wahrnehmen und kommunizieren dürfen: http://sosheimat.wordpress.com/2012/03/22/nachbarin-ich-hatte-schon-mehrfach-anzeige-gegen-mohamed-merah-bei-der-polizei-gemacht/ Man stelle sich vor: Da will eine Mutter ihre Kinder vor Extremisten schützen, hat aber keine Macht, es zu tun, wird allein gelassen – auch mit dem Vorwurf, sie sei keine echte Muslima, wenn sie ihre Kinder schützen will. Hier versagt unsere europäische Gesellschaft massiv.

Stellt Euch vor, es wäre ein rechtsextremer Mörder gewesen – was man da in den Medien nicht alles gehört und gelesen hätte. Aber es war ein Islamist – und man hört nur noch im Kontext der Wahlen von seinen Gewalttaten und im Kontext der Beschuldigung des Geheimdienstes, ihn nicht vorher einkassiert zu haben. Und dann wird betont: Merah und Islam haben nichts miteinander zu tun. Aber es gibt auch besonnene Stimmen, so schreibt interessanterweise Jörg Lau: „Echt jetzt? Die Opfer verhöhnt man, indem man nichts über die massenmörderische Ideologie wissen will, die ihnen das Leben gekostet hat. Und wenn die Muslime nicht mehr `gekränkt´ werden durch diejenigen, die im Namen ihres Gottes morden als durch diejenigen, die darauf hinweisen, dann ist ihnen nicht mehr zu helfen.“ http://blog.zeit.de/joerglau/2012/03/23/was-mohammed-merah-mit-dem-islam-zu-tun-hat_5516 Er wendet sich damit gegen Mazyek. Aber dass nicht alle Muslime so denken wie Mazyek, legt er vorher dar: http://islam.de/20027 Wobei sich trotz aller Klarheit der Autor auch auf Sure 5,32 beruft: Man dürfe niemanden töten. Nun, Mehra könnte das Schwergewicht zur Rechtfertigung seiner Tat auf die Anfangsworte dieses Abschnitts legen: „Aus diesem Grunde haben Wir (=Allah) den Kindern Israels angeordnet…“ – und den Muslimen? Das Problem ist die Koran-Interpretation. Aber man sieht, Muslime arbeiten daran.

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