Religion = Kränkung des Selbstwertgefühls

Tja, liebe Atheisten, schwer zu knabbern: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=4131 Selbst ein Psychiater wendet sich gegen den aggressiven Atheismus: >Narzisstisch kränkbar sei, wessen idealisiertes Selbstbild sich signifikant von der Realität entfernt hat, schreibt Bonelli und bezieht sich dabei auf die Erkenntnisse Sigmund Freuds. Der Narzisst lebe mit einem überzogenen, aber brüchigen Selbstwertgefühl. Jeder Hinweis auf die Wirklichkeit werde als bedrohlich erlebt. „Die Angst besteht darin, dass der Kränker Recht haben und das konstruierte Selbstbild an der Realität zerbrechen könnte. Deswegen muss das Trugbild aggressiv verteidigt werden.“ Die erste Kränkung bestehe, so der Psychiater, darin, dass Gott nach wie vor nicht tot sei, „obwohl Friedrich Nietzsche vor 150 Jahren dessen Ableben diagnostizierte“. Nietzsche zum Trotz blühten die Religionen weltweit. „In die Abwehr der schmerzhaften Realität, dass jedem Menschen eine natürliche Religiosität innewohnt, wird viel Kraft investiert“, stellt Bonelli fest. Diese Abwehrkräfte könnten als antireligiöse Affekte und Handlungen wahrgenommen werden.<

Es geht spannend weiter. Man muss also nicht nur Glaubende unter das sezierende Messer der Psychologie legen – das geht genauso gut auch mit dem Atheisten. Für meine Blogleser freilich nichts Neues. Hatte ich Ähnliches schon im April geschrieben: http://blog.wolfgangfenske.de/2011/04/29/krankungen-der-menschheit/

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