Kultur

Es geht mir in erster Linie nicht um den Islam, auch nicht um faschistoide linke / rechte Gruppen – so wichtig sind sie nicht. Es geht um unsere Kultur des Miteinanders, des einander respektierens – und dass hier eine große Veränderung zum Negativen stattfindet, erkennt man eben am Islam und an den faschistoiden Gruppen.

Es geht mir darum, dass Menschen würdig behandelt werden, dazu gehört Meinungsfreiheit und die Freiheit, die Meinung aussprechen zu dürfen ohne Angst zu haben, ohne Gefahr an Leib und Leben erleiden zu müssen oder soziale Ächtung.

Es geht um die Kultur des Argumentierens – nicht die des Niederschreienes und des Herumlärmens, was den Nationalsozialismus kennzeichnete: Es wird gebrüllt was das Zeug hält, es wird eingeschüchtert – und diese Kennzeichen sehe ich im Augenblick durch Chaotengruppen, wie sie auch immer heißen, zurzeit hauptsächlich linker Gruppen, gegeben.

Es geht darum, das Individuum zu stärken und nicht Gruppen, die alles individuelle mit ihrer Präsenz überrollen. Es geht auch nicht um den Islam als Religion – auch wenn ich als Christ mich an ihm und mit ihm reiben muss – wegen seiner Verfälschung des christlichen Glaubens – sondern es geht um den Islam als politische Größe, die die Gesellschaft zum Nachteil verändert: Eben auch hier heben sich Repräsentanten dadurch hervor, dass sie Meinungsfreiheit einschränken wollen, dass sie Freiheitsrechte einschränken wollen – allerdings manchmal unter rosaroten Häkeldeckchen verborgen. Genauso wie an diesem Satz von Bushido zu erkennen ist: „Wenn man ihn (den Islam) so praktiziert, wie er niedergeschrieben wurde, hat man keine Probleme. Weder als Frau, noch als Mann“. Das stimmt, es klingt schön, man hat als Frau und Mann keine Probleme, wenn man den Islam praktiziert. Nur hat das mit unserer Vorstellung vom Zusammenleben der Menschen nichts mehr zu tun. Wie an den Frauen in Malaysia zu sehen (neulich im Blog), die sich dafür einsetzen, dass die Frau sich wieder mit Haut und Haar dem Mann unterordnen soll, damit es in den Familien keine Probleme gibt. Man hat auch keine Probleme als Mann, wenn man mit seinesgleichen zu tun hat – wehe aber, es geht um den Umgang mit Ungläubigen, um den Umgang von Sunniten mit Schiiten, vom Umgang mit den Bahais. Es geht auch nicht um die Ziele linker Gruppen – die sind vielfach ehrenwert – es geht darum, dass diese allen aufgezwungen werden sollen, ganz nach dem bekannten Motto: Willst du nicht mein Genosse sein, hau ich dir den Schädel ein.

In unsere Gesellschaft reißen Umgangsformen ein, die sie zerreißen können, wenn das nicht aufhört, wenn diese Gruppen nicht zur Besinnung kommen oder die vielen, vielen Menschen, die nicht in so einer islamischen oder kommunistischen usw. Gesellschaft leben wollen, sich mutig gegen deren Anmaßungen stellen.

Statt dessen muss man jedoch immer wieder hören und lesen, dass gewählte Vertreter solche Hasenfüße sind, weil sie Angst haben, für die Grundwerte einzustehen: Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Recht… – da muss dann irgendein selbsternannter linker Chaot oder ein selbsternannter muslimischer Vertreter Hüsteln und schon ist die Windel voll und man unterwirft sich ihren anti-freiheitlichen, anti-demokratischen… Zumutungen.

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Eine Antwort auf „Kultur“

  1. Ein herzliches DANKESCHÖN, lieber W.F.
    Jeder Leser dieser Zeilen nehme sich diese zu Herzen -sie sind Ansporn, aus der weithin grassierenden Lethargie des „Ohne-mich“ auszubrechen und sich Tag für Tag dafür einzusetzen, dass „Einigkeit und Recht und Freiheit“ in Deutschland gelebt werden können ohne WENN und ABER!
    Mut dazu und Christus gegründete Glaubenskraft wünscht das
    Echolot

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