Jesus, Prophet des Islam

So sehen das Muslime und propagieren das in Australien auch. Wenn Christen hergehen würden und propagieren, Mohammed, Prophet des Antichristen, fänden es Muslime wahrscheinlich nicht so besonders prickelnd. Zwar sagt Mohammed konsequent etwas anderes als neutestamentliche Schriften, denn er möchte seine eigene Weltanschauung und sein eigenes Gottesbild durchsetzen – es ist auf jeden Fall erfrischend von manchen Muslimen zu lernen: Wir sagen, was wir glauben und reden nicht um den heißen Brei herum. Entsprechend gilt für Christen: Wenn einer sagt, Jesus ist nicht Gottes Sohn, kann er laut Neuem Testament nicht von Gott sein – und wenn er nicht von Gott ist, dann…? So einfach ist es. Aber das bedeutet nun nicht, dass man berechtigt ist, einander den Schädel abzuschlagen, sondern: Die Wahrheit wird sich durchsetzen – und da bin ich mir sicher, was sich durchsetzen wird. Denn Muslime haben ja vor Jesus mordsmäßige Angst, weil sie ihn mit Mohammed uminterpretieren müssen und, wie islamische Staaten zeigen, Christen verfolgen müssen. In einer Gesellschaft, in der man keine Angst hat vor Jesus und seines Glaubens sicher ist, müsste man das nicht tun. Übrigens vergaß ich: Viele Atheisten sagen auch unumwunden was sie glauben bzw. nicht glauben. Warum sollten Christen das nicht auch tun dürfen? Schon diese Frage ist eigentlich lächerlich. Liebe Nicht-Christen, dürfen wir das auch so machen wie ihr es macht – dass wir sagen, was wir denken? Übrigens: Jesus sagt: Euer Ja sei ein Ja euer nein ein Nein – er hatte was gegen Heuchler. Wer ist Herr der Christen? Die Nichtchristen. Sie sagen, was Christen glauben dürfen, denken dürfen, sagen dürfen.

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