Mutmachtag: Himmelfahrt

Gebt mal bei youtube "Himmelfahrt" ein. Daran sieht man, dass dieser Feiertag vollkommen heruntergekommen ist.

Was ist Himmelfahrt – Christi Himmelfahrt? Es bedeutet die Erhöhung Jesu Christi, die in Macht-Setzung Jesu Christi. Sie ist laut Überlieferungen des Neuen Testaments nicht unbedingt mit der Schilderung der Apostelgeschichte verbunden, die heute die Vorstellungen prägt: Jesus wurde vor den Augen der Jünger in den Himmel emporgehoben. Damit ist bildhaft das formuliert, was Christen bekennen: Jesus Christus lebt und herrscht als dreieiniger Gott mit Gott-Vater und Gott-Heiliger Geist. Genaueres: http://www.heiligenlexikon.de/Kalender/Christi_Himmelfahrt.html

Wesentlich für Christen ist dieser Tag, weil sie auch an das denken, was im Matthäusevangelium geschrieben steht: Jesus spricht: Ich bin bei Euch alle Tage bis an das Ende der Welt. Jesus Christus in Macht bedeutet: Die Weltgeschichte hat einen Inhalt – trotz und gegen alle Grausamkeiten und trotz und gegen allen Widersinn: Im Geist und der Gegenwart Jesu die Liebe weiter zu geben. Die Weltgeschichte hat ein Ziel: Nicht das kalte, gottlose, grausame Ende, das Sterben der Erde und der Welt, sondern: Am Ende der Welt steht der liebende und in seiner Liebe bergende Gott. Himmelfahrt ist also ein Mutmachtag gegen alle Resignation angesichts politischer, gesellschaftlicher Dummheiten, Missständen und Katastrophen.

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Eine Antwort auf „Mutmachtag: Himmelfahrt“

  1. „Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“

    Gustave Le Bon (Psychologie der Massen)

    Unverzichtbares Qualitätsmerkmal für die ganze Wahrheit in einer a priori verlogenen Welt ist, dass sie nicht erfahren werden will, denn die größte Angst ist die vor der Erkenntnis, bisher in einer Scheinwelt (Cargo-Kult) gelebt zu haben. Das gilt insbesondere für alle „Planer, Lenker und Leiter“, die ihre planwirtschaftlichen Wunsch- oder Wahnvorstellungen an ein ebenso naives Publikum verkaufen müssen und sich darum noch nie auf wissenschaftlicher Grundlage mit der Zukunft beschäftigen konnten:

    „Die Zukunft vorherzusagen, ist unmöglich, und alle derartigen Versuche wirken – wenn sie ins Detail gehen – schon wenige Jahre später lächerlich. Dieses Buch hat ein realistischeres, zugleich aber auch anspruchsvolleres Ziel. Es versucht nicht, die Zukunft zu beschreiben, sondern die Grenzen abzustecken, innerhalb derer mögliche Zukunftsentwicklungen liegen müssen.“

    Arthur C. Clarke (Profile der Zukunft)

    Kein „berufsmäßiger“ Wichtigtuer hat aus dem Standardwerk der Futuristik etwas gelernt. Die ganze Wahrheit bleibt strikt denen vorbehalten, die nach ihr suchen, ohne sich damit „wichtig“ machen zu wollen, denn vor der Zukunft liegt eine Grenze, welche vorgegeben wird von der Zinsumverteilung, die sich im globalen Maßstab zuletzt durch den 2. Weltkrieg entladen hat. Der 3. Weltkrieg wäre in den 1980er Jahren fällig gewesen und wurde nur durch die atomare Abschreckung bis in die Gegenwart verhindert. Auf der anderen Seite ist durch das Ausbleiben dieser überfälligen Sachkapitalzerstörung die „Zinsfeder“ heute bis zum Zerreißen gespannt, sodass genau drei mögliche Szenarien unmittelbar bevorstehen:

    Das Ende mit Schrecken (finaler Atomkrieg)
    Der Schrecken ohne Ende (globale Liquiditätsfalle)
    Die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft)

    „Genau drei Möglichkeiten“ heißt: eine vierte gibt es nicht. Über die erste Möglichkeit gibt es nichts zu sagen, die zweite ist das Lieblingsthema aller Crash-Phantasten und die dritte ist wahrscheinlich. Der Crash-Phantast, der „zur Sicherheit“ noch ein paar Goldklötzchen bunkert, weiß nicht, was es bedeutet, wenn in einer globalisierten Zinsgeld-Ökonomie mit über 6.500.000.000 Menschen der Geldkreislauf – und damit die Arbeitsteilung – mitgekoppelt zusammenbricht. Die Heilige Schrift bezeichnet dieses Ereignis als Armageddon.

    Für die dritte Möglichkeit muss ein elementarer Erkenntnisprozesses durchlaufen werden, dessen am Ende über die Maßen bewusstseinserweiternde, aber anfangs ebenso Angst einflößende Wirkung vorab erahnen kann, wer die phantastischen Bilder kennt, mit denen Stanley Kubrick im Schlusskapitel von „2001“ die Auferstehung des Kulturmenschen dargestellt hat – und bitte bedenken Sie das Vorwort von Arthur C. Clarke:

    „…this is only a work of fiction. The truth, as always, will be far stranger.“

    Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:

    http://www.deweles.de/willkommen.html

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