Film zur Passion

Die Szene beginnt damit: Judas unterhält sich mit dem Schriftgelehrten Zera, der – so der Film – versteht, dass Jesus sehr gefährlich ist. Ebenso später auch Pilatus. Damit zeigt er: Die Macht Roms kennen nur noch geschichtsfreudige Menschen, von den Zeloten und anderen agilen Gruppen wissen nur noch Insider: Aber die Ideen Jesu haben bis heute überlebt – und Staaten wie China, Religionen wie die der islamischen Staaten und A-Religiöse in unseren Breiten, mit ihren Versuchen das Christentum klein zu halten, kapieren ebenso wie Zera und Pilatus: Der christliche Glaube entwickelt in aller Schwachheit und allen Unzulänglichkeiten Kräfte, die solchen Alleinherrschern und Alleinunterhaltern in die Parade fahren. Christen glauben freilich, dass es nicht die Idee Jesu allein ist, sondern das Wirken des lebendigen Jesus Christus. 

 

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