Lamentiermuslime + Landesbischof

Freilich müssen wir die Muslime stärken, die einen liberalen Islam vertreten. http://www.sueddeutsche.de/bayern/im-gespraech-heinrich-bedford-strohm-christen-sollen-sich-in-parteien-engagieren-1.1081691 Da hat der neue designierte Landesbischof Bedford-Strohm der lutherischen Kirche Bayerns ganz recht.

Nur: Was echte liberale Muslime sind, denen sind die Extrawürste ihrer nicht liberalen Lamentier-Glaubensgenossen auch eher peinlich. Und was hat Friedrich anderes gesagt als die historische Wahrheit? Liberale Muslime vertragen die historische Wahrheit und wollen keine Geschichtsklitterungen. Von daher kapiere ich nicht so ganz, wie der Landesbischof einerseits beklagt, dass sich liberale Muslime angeblich durch historische Tatsachen ausgegrenzt fühlen, er andererseits liberale Muslime stärken will. Er hat vermutlich die scheinliberalen Forder-Muslime im Blick, die ständig irgendwelche Extrawürste verlangen – und nicht die wirklich liberalen Muslime – will auch er ihnen Honig ums Maul schmieren? Als liberaler Muslim würde ich mir das hart verbitten, mit diesen gesetzlichen Lamentier-Muslimen gleichgesetzt zu werden.

Es sieht fast so aus, als würde auch dieser Landesbischof nicht so recht erkennen, was im Land in Sachen Islam eigentlich vor sich geht. Mir ist klar, dass liberale Muslime von den Forderer-Muslimen nicht anerkannt werden – aber gerade darum muss der des. Bischof dieses Häufchen unterstützen. Nicht mit den Lamentier-Muslimen gegen den Staat, sondern mit den wenigen existierenden wirklich liberalen Muslimen mit dem Staat. Die Lamentiermuslime fordern mehr Einflussnahme gegen Demokratie, gegen Gleichheit, gegen Freiheit, gegen Gerechtigkeit. Kein Bischof sollte sich auf diese zustimmend einlassen, sondern er sollte solche religiös-ideologischen und diktatorischen lamentierenden Anwandlungen mit allen freiheitsliebenden Christen und Atheisten und Muslimen in die Schranken weisen.

Was soll der arme designierte Landesbischof aber auch zu dem Thema Islam sagen, sagt doch Islam-Fachmann, Experte Oechslen nicht viel anderes http://blog.wolfgangfenske.de/?s=oechsle

Übrigens: Auch der EKD-Chef Schneider gibt sich die Ehre: Der Islam sei nicht weniger an Frieden interessiert als das Christentum… http://www.ekd.de/presse/pm82_2011_vortrag_rv_genf.html Prima, sagen wir, prima! Mohammed war auch nicht weniger am Frieden interessiert als Jesus. Nicht wahr? Und weil Muslime dem Mohammed nachfolgen – ich sags mal so, sind sie genauso friedfertig wie die Christen, die Jesus nachfolgen. Nun darf man mal den Koran lesen – und die Evangelien. Der Koran: So waas von friedfertig! Wie die Evangelien. Liebe deinen Nächsten, liebe deinen Feind – alles von Mohammed aufgenommen? Der Tod des liebenden Gottessohnes für die Menschen, um sie mit Gott zu versöhnen – das alles findet man auch in der Biographie des Mohammed? Alles am Islam sowas von friedfertig! Wie konnte ich das bisher nur übersehen! Wahrscheinlich darum, weil ich keinen Koran auf arabisch habe. Denn die arabischen Völker, Pakistan und Indonesien und die Muslime in Afrika sind so was von friedfertig – das haben sie alles aus dem Koran!

Ich will auch so rosarote Brillen haben wie unsere Kirchenfürsten! Wo kann man die kaufen? Im und durch das Neue Testament bekommt man sie leider nicht.

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Eine Antwort auf „Lamentiermuslime + Landesbischof“

  1. „Wenn der Herr seine Kirche strafen will, dann schickt er ihr Narren als Bischöfe“…so soll es Martin Luther einmal gesagt haben. Ob er das gesagt hat -was soll´s? Tatsache aber ist:
    Wenn man sich die „Spitzenlandschaft“ in der EKD und ihren Gliedkirchen anschaut, dann kann man zu keinem anderen Schluss kommen als zu eben dem, zu dem -möglicherweise- der Reformator Martin Luther gekommen ist.
    Logischer Schluss: „Die Kirche“ steht unter dem Strafgericht Gottes -sie scheint das aber nicht zu kapieren. Wie lange noch wird sie sich in Selbstsicherheit und Selbstgerechtigkeit wiegen (lassen)?
    Hauptsache: Episkopus habemus!
    Das
    Echolot

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