Angstgefühle

Ich bedaure den Entführer und Mörder eines Kindes immens, wenn er von seinen Angstgefühlen angesichts der vernehmenden Polizei spricht. http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article12885903/Das-tote-Kind-und-ein-traumatisierter-Moerder.html Wahrscheinlich klagt er ständig die Polizei an, weil er einer Selbstanklage aus dem Weg gehen will. Denn der Satz wird gesessen haben. Der Beamte habe Gäfken gesagt: „Das Kind wird dir nie aus dem Kopf gehen! Du wirst die Augen von Jakob nicht vergessen!“ – Und der Mörder vergisst die Augen nicht – darum klagt er wie irr die Beamten an, statt vor Scham und Reue in sich zu gehen und die Augen seines Opfers ertragen, ertragen, wie sie ihn anschauen. Dieser Satz, so ein Sachverständiger, könnte traumatisierend gewirkt haben… Meine Güte! Wie bedauerlich. Der Mörder wird durch solche Worte traumatisiert! Er wird durch sein Opfer traumatisiert! Will er das Opfer anklagen? Das alles ist nur noch widerliche Schauspielerei und Flucht vor sich selbst. Muss ein Staat diese Selbstflucht unterstützen? Wer bezahlt das alles? Leute, haltet ihm den Spiegel vor! 

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