Segen zum Sonntag

Viel – vielleicht alles – von dem, was wir anderen Gutes tun, bleibt unbeachtet, gar unbemerkt. Dennoch trägt es dazu bei, dass sich Menschen geborgen fühlen, nachdenken und umdenken lernen, das Leben leichter leben können – überhaupt leben können.

Gott segne Euch, dass Ihr in Eurem Tun nicht mutlos werdet, dass Ihr nicht müde werdet, sondern an Eurem Ort, an den Ihr gestellt worden seid, blüht und Frucht bringt – auch wenn es unbeachtet scheint. Vorbild sei Euch das Veilchen. Wer achtet auf das einzelne Veilchen? Und dennoch blüht es, bereichert seine Umgebung ungemein – selten nur wird es bewusst wahrgenommen.

Ich wünsche Euch jedoch, dass manchmal ein Mensch stehen bleibt, weil er Euer Tun bemerkt, und sich bei Euch bedankt – oder auch einfach nur mit einem fröhlichen Lächeln dankbar weiterzieht.

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(Veilchenwiese)

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