Erschreckende Dämpfer

Der Mensch bekommt ständig erschreckende Dämpfer. Wie gestern im Blog geschrieben, wurde sein Naturoptimismus durch das Erdbeben und den Tsunami von Lissabon erschüttert. Der Untergang der Titanic erschütterte sein Vertrauen in die Technik, in das menschliche Können. Der Holocaust erschütterte die Vorstellung: Der Mensch ist gut. Immer wieder bekommen Menschen solche Grenzen gesetzt. Warum? Um besser zu werden. Aber auch: Um den zu suchen, der in den erschreckenden Grenzen seine Hand bietet, seinen Arm, seine Anwesenheit: Gott in Jesus Christus. Wenn der Tod Gott verdrängt – gleich, ob er durch Menschen oder Naturkatastrophen kam – hat der Tod, hat die Zerstörung gesiegt. Ich als Glaubender will nicht zulassen, dass Leiden und Tod das letzte Wort haben.

Text: Näher mein Gott zu dir – Nearer my God to thee: http://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%A4her,_mein_Gott,_zu_Dir

Impressum auf www.wolfgangfenske.de