Anschlag Frankfurt + Islamkritik

„Es wäre leichtfertig, diese Tat dem Islam als Religion zur Last zu legen. Die gewaltbereiten Islamisten sind eine kleine Gruppe. Weltweit distanzieren sich viele Muslime von gewalt und Terror.“ http://www.welt.de/debatte/kommentare/article12691860/Der-falsche-Reflex-nach-dem-Blutbad-von-Frankfurt.html — Das ist ein Satz, gegen den friedliebende Muslime Sturm laufen müssten. Wie viel sind „viele“ Muslime weltweit, die gegen Gewalt und Terror sind? 2 Millionen? Was ist dann mit der restlichen Milliarde? Da sieht man, wie der Autor selbst gerne Positiveres schreiben möchte, es nicht kann und darum das Äußerste an Formulierung verwendet, die er findet: viele Muslime – und dann noch weltweit, nicht Deutschlands – sind gegen Gewalt und Terror. Liebe Muslime: Aufstand gegen solche Sätze!

Und gestern outete sich – ich nahm es im Blog auf – Mazyek als einer, dem die radikalen Muslime gleichgültig sind. Er kümmert sich nicht um sie – die Medien bauschen das auf. Eine Äußerung, die an Frechheit ihresgleichen sucht. Nun fordert die FAZ von Muslimen, dass sie Radikale nennen. Wie sollen sie – wenn sie sich gar nicht um sie kümmern? Hier Das fordere ich schon immer: Wenn die Muslime nicht ihre Genossen in den Griff bekommen, dann wird ihnen, ob sie radikal sind oder nicht, ihre Untätigkeit um die Ohren fliegen. Doch was zeigt Mazyek: Ihm sind die egal! Er kritisiert nur die Deutschen, immer nur die Deutschen – aber sich wirklich mal darum zum kümmern und zu verhindern, dass seine radikalen Genossen das Zusammenleben zunichte machen, das geht ihm wie feuchter Kehrricht am Sinn vorbei. Ich kann ihn ja verstehen: Seine Glaubensgenossen würden ihn furchtbar deprimieren. Wer einen Idealislam liebt, den es gar nicht gibt, der mag sich nicht mit den Niederungen des realen Islam abfinden. Aber wie gesagt: irgendwann fliegen ihm die Alpträume um die Ohren. Idriz und anderen Blindhühnern ebenso.

Friedrich meinte, die Zugehörigkeit des Islam zu Deutschland sei geschichtlich nicht zu belegen. Da ist doch einer ganz schlau und wendet gegen Friedrich ein: Man solle sich lieber mit der Gegenwart beschäftigen! Der hat wenigstens erkannt, dass mit der Vergangenheit für die Islam-Fans nicht gut zu argumentieren ist. Und Wiefelspütz wirft Friedrich vor, er rede Unfug. Ich würde sagen, man muss das umformulieren und zum Spruch der Woche machen: Wiefelspütz redet Wiefelspütz. FAZ

Der Pawlowsche Reflex ist bei Grünen und anderen Gesinnungsgenossen erkennbar: Wird der reale Islam genannt, dann ertönt harte Kritik – schon ganz automatisch. Der Islam ist kein Teil Deutschlands – harte Kritik an der Aussage; der Islam wird vom Verfassungsschutz beobachtet – harte Kritik; der Islam ist anders – harte Kritik; der Islam ist Islam – die härteste und schärfste Kritik: http://www.merkur-online.de/lokales/stadt-muenchen/verfassungsschutz-muslime-bleiben-visier-1147851.html 

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