Süddeutsche = Anti-Islamkritikerin

„Im Vier-Augen-Gespräch betont er (Michael Stürzenberger) einerseits, dass er sich von Rechtsextremisten und jeder Gewalt distanziere, dass es ihm nur um die politischen Auswüchse des Islam gehe. Hört man ihm länger zu oder verfolgt seine Auftritte in Fußgängerzonen, bleibt von dieser Differenzierung nur wenig übrig: `Lest den Koran´, rief er bei einer Kundgebung, `dann findet ihr die Begründung für alle Probleme, die wir auf der Welt haben.´ Sein Ziel sei die komplette `Modernisierung´ des Islam.“ — Die Darstellung der Süddeutschen ist doch interessant, oder? Auch der gesamte Artikel geht davon aus: pi und BPE kennen sich alle irgendwie – dann werden extreme Kommentare zu pi-Artikel genannt, um zu zeigen, wie böse Michael Stürzenberger ist, so böse, dass er sogar sagt: Lest den Koran! … Und dann wagt es Stefan Ullrich gar zu vermitteln, „dass Christen den Muslime (!) intellektuell überlegen seien“ usw. usw.  Zwar wird am Schluss aufgeklärt, dass pi und BPE vom Verfassungsschutz nicht für extremistisch gehalten werden – aber Ude weiß es besser: „Wenn es ihnen (sc. den Verfassungsschützern) dabei nicht kalt über den Rücken läuft, verstehe ich sie nicht ganz.“ Mit diesem weisen Spruch des Oberbürgermeisters (der darüber sehr enttäuscht war, dass die Türkei eine Riesenmoschee nicht finanzieren wollte – nun aber eine Alternative mitten in München gefunden hat) schließt der Artikel. – Also: Ein wunderbares Beispiel dafür, wie neutral doch die Süddeutsche ist. Immer im Dienst der Volksbel-ehrung. (Gefunden über: Upps – vergessen.)

Nachtrag: Soeben auf pi gelesen: http://www.pi-news.net/2011/03/die-sz-und-die-feindfahrer-von-pi-munchen/#more-179645 von Michael Stürzenberger.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de