Islam – Aufklärung

Monika Maron vermisst einen Aufklärer im Islam. Sie hat mit ihrer Rede Recht: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=3610 Was ich mir immer nur denke: Wenn in unserem Europa die Aufgeklärten den Islam zu viel hätscheln und tätscheln – wenn er verteidigt wird wo man ihn anklagen müsste – sehen dann die muslimischen Herrschaften ein, dass sie etwas zur Aufklärung tun müssen? Warum denn? Irgendwann kuschen sie ja alle – was soll man da irgendeine Aufklärung vorantreiben? 

Und Huber wünscht sich eine „Weiterentwicklung des Islam“ weil er „kein überzeugendes Konzept der Toleranz“ entwickelt habe – und sieht darin das größte Integrationshemmnis. Huber grenzt sich von Sarrazin wegen der „ethnischen Konnotation“ seiner Argumente ab – freilich, muss ich sagen, hat auch Sarrazin auf seine Art das Ziel, Integrationshemmnisse zu beseitigen. Welches Konzept wirkungsvoller ist, wird sich zeigen. Bei Huber ist die Religion (Islam) Integrationshemmnis. Das hören sicher auch nicht alle gerne.  http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=3607 

Deutlich ist, dass, von welcher politischer Warte inzwischen auch geschaut wird, vielen die Tomaten von den Augen gefallen sind. Eben: Je mehr man sich mit dem Islam beschäftigt, desto hellsichtiger wird man. Das intendierte Argument so manches netten Zeitgenossen, dass Muslime zum Glück anders sind als der Koran und der Islam, erfreut uns Europäer – aber erfreut er auch Muslime?  

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