Elfenbeinküste

Wenn Ihr die Auseinandersetzung in der Elfenbeinküste verstehen wollt, lest diese beiden Artikel, sie geben zumindest ein wenig Aufschluss: Zu dem möglicherweise gewählten Ouattara: http://de.wikipedia.org/wiki/Alassane_Ouattara – und zu dem Präsidenten: Gbagbo: http://de.wikipedia.org/wiki/Laurent_Gbagbo Insgesamt: http://www.tagesspiegel.de/politik/drei-praesidenten-scheitern-an-gbagbo/3683538.html Aber es krieselt dort überall: Nigeria hat bald Wahlen, im Sudan ist in wenigen Tagen die Abstimmung… In Afrika bleibt es spannend – vor allem auch an den Schnittstellen zwischen Islam und Christen (eben: Sudan, Nigeria – aber auch in anderen glimmt es vor sich hin: Somalia ist klar, aber auch in den daran angrenzenden Äthiopien und Kenia. Der Tschad köchelt. Manche Länder schaffen es zurzeit wohl, sich von Auseinandersetzungen ein wenig freier zu halten: z.B. Ghana, Togo? Und in manchen machen sich Gruppen bereit, die man allgemeinhin Al Kaida zuordnet: Mali…

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2 Antworten auf „Elfenbeinküste“

  1. Es gibt Anzeichen, dass sich Gbagbo doch schon Gedanken über eine Abdankung macht. Auf jeden Fall lies er am 30. 12. 2010
    zwei sehr teure Anwwälte aus Paris einfliegen. Jacques Vergès der sich auf die Verteidigung sehr umstrittener Personen wie die Pol Pot Clique, Klaus Barbie, Milosevic oder den Terroristen Carlos spezialisiert hat und der ehemalige Aussenminister von Francois Mitterrand, Roland Dumas, der Gbagbo- im Gegensatz der Führung der Sozialisten in Frankreich- immer noch für einen Sozialisten hält.
    Günstige Voraussetzungen für eine rasche Lösung gibt es allerdings nicht. Gefährlich kann es wieder für die etwa 15000 (meist am Regierungssitz Abidjan) tätigen Franzosen werden. „Schlagt die Franzosen tot, da wo ihr sie kriegt“.
    Dass diese Franzosen etwa 100000 Afrikaner beschäftigen spielt dabei keine Rolle. Dies konnte man schon im ersten Bürgerkrieg 2002 beobachten. Nur am Rande: jeder Afrikaner der Arbeit hat ernährt mindestens 10 Familienmitglieder.
    Volker Seitz, Autor „Afrika wird armregiert“ 2010

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