Wilders + Mohammed-Karikaturen

Wilders kündigt ein Buch an, was welt-online als Provokation bezeichnet: http://www.welt.de/politik/ausland/article11913382/Geert-Wilders-will-mit-Anti-Islam-Buch-provozieren.html Ein Leser (Tom_Vander: 31.12.; 11:21) schreibt dazu: >wenn man unbequeme Fakten veröffentlicht, dann „provoziert“ man. Wie nennt man es, wenn man die Menschen belügt und ihnen die Folgen von Fehlentscheidungen verheimlicht? „Aufklärung?“<  

Interessant, was Michael Mannheimer zu den Mohammed-Karikaturen zusammengetragen hat. Auch die Doppelzüngigkeit der muslimischen Hauptakteure. In dem Essay wird gesagt, dass die Imame extremere Bilder zu den Karikaturen hinzugefügt hätten, um den Zorn der Muslime auch wirklich zu entfachen. http://www.pi-news.net/2010/12/das-komplott-um-die-mohammed-karikaturen/#more-170099 

Das heißt: Sie haben aus islamischer Sicht Mohammed mit mehr Blasphemie überzogen, als es die dänische Zeitung getan hatte. Und das ist auch an Pakistan zu sehen: Muslime bauschen Worte gegen Mohammed und den Koran auf, erfinden sie gar, um Nicht-Muslimen ans Leben gehen zu können. Wo finden wir also die größten Mohammed-Koran-Allah-Blasphemiker? Nicht unter den aus ihrer Sicht so genannten Ungläubigen, sondern sie selbst sind es. Ich finde darüber hinaus als Christ: Wo ist mehr Blasphemie zu finden als darin, andere im Namen Gottes zu ermorden, zu erniedrigen, Leid zu verbreiten – kurz, die Kultur des Todes zu vertreten? Nicht Juden, Christen, Atheisten beleidigen Gott, sondern diejenigen, die meinen, im Namen Gottes morden und andere beherrschen zu müssen. Weil das unter dem Namen „Allah“ vielfach geschieht, fällt es uns schwer, Allah mit Gott, an den Christen glauben, zu identifizieren. Gott hat mit Mord und Totschlag und Verachtung nichts zu tun. Wer ist denn dann Allah, wenn Allahs Anhänger meinen, mit dem Schlachtruf „Allah ist Größer“ in den Kampf vor allem gegen Wehrlose ziehen zu müssen?  

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