Ausländer

Natürlich benötigt dieses Land Ausländer – bin ich doch selber ein halber, weil ich in Brasilien geboren wurde. Und es gibt viele wunderbare Menschen, die im Ausland geboren wurden bzw. ausländische Eltern haben, die sich massiv einsetzen, so Menschen in den Krankenhäusern, der Gastronomie usw. usw. Das Problem sind nur diejenigen, die den Bewohnern dieses Landes Probleme bereiten – auch den Ausländern Probleme bereiten.

Wie es so im Menschen angelegt ist: Wenn er durch einen Menschen Unangenehmes erfährt, dann verbindet er damit die ganze Gruppe. Wenn zum Beispiel einer mit einem Pfarrer unangenehme Erfahrungen gemacht hat, werden schnell alle Christen / die Kirche in eine Bad Bank hineingebracht. Wenn einer mit einem Ausländer unangenehme Erfahrungen gemacht hat, dann werden – überall auf der Welt – gleich alle Menschen ähnlicher Herkunft mit diesen in eine Bad Bank gesteckt. Und so geht es freilich auch in diesem Land, das bekanntlich nicht aus lauter Heiligen besteht. Darum darf es nicht sein, dass die hohe Aggressivität mancher – vor allem junger Männern muslimischen Hintergrunds – verleugnet, verschwiegen usw. wird. Denn durch sie werden auch andere Ausländer – ohne dass differenziert wird – in die Bad Bank gesteckt. Unsere Gesellschaft ist eine Gesellschaft, die für Menschen aus allen Ländern offen ist (freilich gibt es überall kleingestrickte Menschen, die hier eine unrühmliche Ausnahme machen), es entstehen ja auch Freundschaften zwischen allen möglichen Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Aber eine Gesellschaft kann bekanntlich nur eine gewisse Anzahl an Negativverhalten, Verbrechen bestimmter Gruppen aushalten, kann nur eine gewisse Anzahl an Abschottungen aushalten, auch an Beleidigungen und Erniedrigungen. Und es ist nicht jeder in der Lage zu differenzieren. Wenn es die Politiker und Medien unter umgekehrten Vorzeichen schon nicht tun – und alle Ausländer zusammenwerfen und positiv beleuchten – wie sollte es der kleine Otto tun können, wenn er schlechte Erfahrungen mit einem gemacht hat? Diese negative Typen muss die Gesellschaft in den Griff bekommen – und da sind vor allem auch die muslimischen Verbände gefragt, die sich ja sonst auch ständig zu Wort melden. 

In meinem Blog kann man nichts gegen Ausländer finden – warum auch. Was man hier allerdings in Fülle finden kann, ist, dass ich gegen Herrschaftsallüren eines Erdogan und eines Ahmadinejad bin, dass ich gegen Drohungen von Verbänden bin, die gegen unsere Gesellschaft ausgesprochen werden, dass ich aufzeige, wie es mit den Menschenrechten in islamischen und kommunistischen Ländern bestellt ist – und auch im Bereich extremer Hindus. Was ich zeige ist, dass der Koran und mit ihm Mohammed gegen das Christentum und Judentum agieren – und dass das nicht verschwiegen und verharmlost werden darf, weil sich viele, viele Menschen noch immer nach diesem Mann und dessen Werk richten und damit viel Unfreiheit und Leid verbreiten. Ich lasse es mir auch nicht nehmen, mich mit Atheisten zu knuffen – denn sie teilen ja auch heftigst aus, warum sollte ich dann schweigen? Oder mit politisch Andersdenkenden kabbele ich mich auch gerne – warum sollten mir Polemik, Sarkasmus, Argumente, Informationsweitergabe verboten sein? 

Das musste mal gesagt sein, weil es immer wieder Unterstellungen gibt, ich würde gegen Ausländer agieren, fremdenfeindlich usw. sein. Wer meinen Blog liest, wird es besser wissen – und diese Zeilen werden ihn langweilen. Aber manche können eben nicht lesen, lesen eine Äußerung und stecken sie kontextlos in ihr eigenes Hirn-Schublädchen – und schon ist man gebrandmarkt. Neulich habe ich gehört, dass eine Frau die Schneeräumer einer Autobahnmeisterei angezeigt hat, weil die Räumfahrzeuge auf der Autobahn immer nebeneinanderhergefahren sind und sie dadurch nicht überholen konnte. Überall gibt es etwas beschränkte Zeitgenossen. So ist das. Freuen wir uns, dass wir nicht dazu gehören. 🙂

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Eine Antwort auf „Ausländer“

  1. Ja, das musste einmal mehr gesagt werden -aber:
    Wo sind die um all das Wissenden in deutschen Landen, die bereit sind, um der Wahrheit und Gerechtigkeit willen diese Dinge nicht allein anzusprechen, sondern auch entsprechend öffentlichkeitswirksam in die Tagespolitik einzubringen?
    Wenn denn die Parteipolitiker -wohl aus Oppotunitätsgründen- weder Mut noch die Kraft aufbringen, die Menschen in unserem Land mit
    der Wahrheit unserer Wirklichkeit vertraut zu machen, dann gäbe es eine andere Spezie Bürger,
    die der hilfreichen Wahrheit die Ehre geben:
    zum Beispiel die Kleriker der christlichen Kirchen.
    Ist es so abwegig, den obersten Chef der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, in diesem Zusammenhang zu erwähnen?
    Herr Schneider hat sein Amt angetreten mit der Bemerkung, sich kräftig in die Politik des Landes einzumischen. Er und seine Kollegen und Kolleginnen sind geradezu qua Amt verpflichtet,ideologiebefreit für Wahrheit, Recht und Gerechtigkeit zu kämpfen -und das ohne Ansehen der Person!
    WER könnte den Politikern in ihrer oft schwierigen Lage besser helfen als Theologen, die vom Wort der Bibel aus wertfrei und dem Evangelium gemäß argumentieren?
    Ergo, Herr Ratsvorsitzender Schneider,
    mischen Sie sich ein -aber eben nicht angetan mit einem roten, grünen, schwarzen oder andersfarbigen Gewand! Es gibt da viel zu tun! Packen Sie es an!
    Die Menschen warten auf klare „evangelische“ Bekenntnisworte und -taten der Kleriker.
    Ob damit im Jahr 2011 mit vielen anderen Menschen rechnen darf das Echolot?!?

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